Sportplatzprojekt: Suche nach Bergbau läuft an

Von: -jül-
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Auf der Suche nach Hinterlassenschaften des Bergbaus: Die Bohrungen haben in Breinig auf den Freiflächen begonnen. Foto: J. Lange

Stolberg-Breinig. Die ersten beiden Bohrungen waren erfolgreich – zumindest aus Sicht der Befürworter der Projekte Sportzentrum und Neubaugebiet in Breinig. Denn die ersten Bohrungen verliefen problemlos und endeten rund 34 Meter tief im Kalkgestein der Erde ohne auf Hohlräume oder Bergbau zu stoßen.

Die Untersuchungen auf dem Gelände des geplanten Neubaugebietes sind angelaufen, deren Ergebnis über das Wohl und Wehe des viel beachteten Projektes entscheiden, auf dem nicht nur die Hoffnungen des Breiniger Spielvereins ruhen. Auch die SG Stolberg und der FC Stolberg setzen darauf, dass aus der Vermarktung der Aschenplätze und des Freigeländes zwischen Schützheide und Corneliastraße so viel Geld erzielt werden kann, dass neben dem Kunstrasenprojekt in Breinig auch die Asche neben dem Stadion Glashütter Weiher sowie am Bovenheck mit einem Plastikrasen ausgestattet werden kann.

Bevor mögliche Erlöse verteilt werden können, muss die Frage geklärt werden, ob überhaupt welche erzielt werden können. Spätestens seit der Erweiterung des Kindergartens Cornelia­straße ist bekannt, dass der Bergbau in dem Gebiet intensiver umgegangen ist, als befürchtet. In welchem Umfang er das geplante Neubaugebiet betrifft, soll das bergbaukundliche Gutachten ergeben.

Optionen sind eine Sicherung untertägiger Hohlräume, ein Verzicht auf Bebauung in betroffenen Bereichen, eine Kombination aus beidem, eine Verkleinerung des Wohngebietes oder gar ein Verzicht auf das Projekt, wenn die zu erwartenden Grundstückserlöse so geschmälert werden, dass ein Baukostenzuschuss an den Verein nicht in der erforderlichen Höhe ausgezahlt werden kann. Bis diese Fragen beantwortet werden können, werden noch eine Zeit ins Land ziehen. Die Bohrungen haben zuerst auf den Freiflächen begonnen und werden in Richtung Aschenplätze vorangetrieben, wo die größten Probleme vermutet werden.

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