Stolberg - Sportfreunde Dorff sorgen mit zwei Remis für erste Überraschung

Sportfreunde Dorff sorgen mit zwei Remis für erste Überraschung

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Ein Duell, das Unentschieden endete: Jorge Gonzales (links, ASA Atsch) gegen Torjäger Dirk Steckemetz (rechts, SC Münsterbusch).

Stolberg. Der Winter hatte die Umgebung der Sporthalle am Goethe-Gymnasium wie ganz Stolberg in eine weiße Schneedecke gepackt. Trotz der widrigen Witterung wirkte der Auftakt zur 22. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft aber einmal mehr wie ein Publikumsmagnet - wenn auch der sogennante „Budenzauber” die Zuschauer entgegen der äußerlichen Kälte nur bedingt erwärmen konnte.

Schöne Kombinationen und technische Finessen blieben in der gut gefüllten Halle, in der Ausrichter SG Stolberg für ideale Rahmenbedingungen sorgte, die Ausnahme. Alleine von der Spannung lebte der erste von zwei Vorrundenspieltagen am Samstag, an dem die DJK Dorff für die einzige Überraschung sorgte.

Der C-Ligist löste als Zweiter der Gruppe B das Ticket für die Endrunde am kommenden Samstag. In der einzigen Dreiergruppe erkämpften sich die Dorffer im direkten Duell gegen B-Ligist Grün-Weiß Mausbach mit einem 0:0 den zur Qualifikation benötigten Punkt, nachdem die DJK bereits Gruppensieger Frisch-Froh Stolberg ein 1:1-Unentschieden abgetrotzt hatte. Mausbach hatte zuvor schon 1:5 gegen Ligakonkurrent Frisch-Froh verloren und musste so bereits in der Vorrunde die Segel streichen.

„Es ist genau das aufgegangen, was wir wollten. Wir haben uns hinten rein gestellt und vorne hilft dann der liebe Gott”, verriet Dorffs Trainer Dirk Iserlohn die Erfolgstaktik, die er sich vorher abgeschaut hatte: „Ich war mit der Mannschaft in dieser Woche beim Hallencup, da haben wir bei Mariadorf und Dremmen gesehen, wie es geht.”

Eine solche Taktik benötigten Dieter Malischke und der SC Münsterbusch in der Gruppe A nicht. Der Tabellenführer der Kreisliga B, Staffel 4, zog mühelos als Gruppensieger in die Endrunde ein; gegen die chancenlosen C-Ligisten VfR Venwegen und FC Breinigerberg siegte der SC jeweils mit 6:0, von Ligakonkurrent ASA Atsch trennte man sich 1:1.

„Wir haben die Pflichtaufgabe erfüllt, fertig. Nächste Woche wird es interessanter”, kommentierte SCM-Trainer Dieter Malischke das einseitige Geschehen nur kurz.

Den Münsterbuschern folgte ASA Atsch punktgleich in die Endrunde. Das Team von Bernd Schäfer hätte die Finalteilnahme im letzten Gruppenspiel aber noch verspielen können, behielt gegen Breinigerberg aber knapp mit 1:0 die Oberhand. Die neuformierte Mannschaft vom VfR Venwegen hatte der Tabellenzweite der Kreisliga B zuvor mit 9:0 abgefertigt. „Das ist für uns zufriedenstellend, war aber zu erwarten”, freute sich Bernd Schäfer. „Mal sehen, was sich in der Endrunde ergibt.”

Auch Breinigerbergs Coach Paul Quadflieg war mit der Leistung seiner jungen Mannschaft durchaus einverstanden, schließlich hatte sich der Außenseiter durch das 4:0 über Venwegen die Chance aufs Weiterkommen noch bis zum letzten Spiel offen gehalten: „Das war ein bisschen Neuland für uns, wir waren noch nicht in der Halle. Gegen Münsterbusch haben wir verdient verloren, aber in den anderen Spielen haben wir gut dagegen gehalten”, meinte Quadflieg.

Neben Frisch-Froh Stolberg, der DJK Dorff, dem SC Münsterbusch und ASA Atsch qualifizierten sich am Sonntag zudem der VfL Vichttal, Adler Büsbach, die SG Stolberg und der SV Breinig für die Endrunde um den Sparkassen-Cup am kommenden Samstag (ab 14 Uhr).
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