SPD kontert: „Wirtz sollte den Mund halten”

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Stolberg. „Mit den Verkehrskonzepten für die westlichen und östlichen Stadtteile verfügen wir über eine konkrete Sicht, wie die Straßen- und Verkehrssituation in unserer Stadt sich in den nächsten 20 Jahren verändern muss, um den erwarteten Verkehrszuwächsen gerecht zu werden”, kontern Dieter Wolf und Hildegard Nießen für die SPD den Forderungen der CDU nach einem eigenen Verkehrskonzept für Atsch.

„Für Atsch liegen handfeste Vorstellungen vor, sowohl was die Umgehungsstraße betrifft, als auch wie die beiden Lebensadern des Stadtteils, die Sebastianus- und Würselener Straße, umgestaltet werden müssen”, sagt die 1. stellvertretende Bürgermeisterin.

Auch kurzfristig zu realisierende Maßnahmen seien klar benannt: Die Steinbachstraße wurde saniert, verkehrsberuhigende Maßnahmen für Karlstraße und Waldmeisterhütte wurden beschlossen, letzteres übrigens gegen die Stimmen der CDU. „Wie insbesondere der ruhende Verkehr der Würselener Straße zwischen Atsch Dreieck und Steinbachstraße neu geregelt werden soll, wird kurzfristig ebenfalls abschließend beraten werden”, so Nießen.

„Es ist deshalb befremdlich und völlig überflüssig, dass die CDU fortwährend neue Planungen und Visionen für den Stadtteil fordert”, erklärt der Fraktionsvorsitzende. „Wir haben kein Defizit an klaren Vorstellungen. In den nächsten Jahren geht es vielmehr darum, dass was auf dem Tisch liegt, auch endlich umgesetzt wird”, sieht Dieter Wolf Bürgermeister und Verwaltung gefordert, schnellstmöglich eine Strategie zu entwickeln, wie neben örtlich zu veranlassenden Maßnahmen das Land und die Städteregion ins Boot geholt werden können, da Sebastianus- und Würselener Straße Landesstraßen sind.

„Die Umsetzung der beiden Verkehrskonzepte muss aufgenommen werden in die Prioritätenlisten des Landes, um die Durchführung überhaupt auf den Weg zu bringen”, fordern die SPD-Vertreter. Mit ständigem Getöse wolle die CDU davon ablenken, dass „der Landtagsabgeordnete Wirtz in der Vergangenheit völlig versagt hat”, unterstreicht Nießen: „Was hat er nicht alles vor der Landtagswahl versprochen?”

Belogen worden seien die Atscher beispielsweise, als die CDU vor der Kommunalwahl getönt habe, der Kreisverkehr am Atsch Dreieck stehe 2011 kurz bevor. Worauf der zuständige Landesbetrieb mitgeteilte habe, dass es „weder eine Planung, ganz zu schweigen eine Finanzierung” gäbe.

„Das Einzige, was Herr Wirtz zustande gebracht hat, ist das völlig unzureichende Provisorium auf der Sebastianusstraße und eine Verschiebung der längst überfälligen Deckensanierung der Würselener Straße in die Zukunft”, prangern Nießen und Wolf an.

„Wer so viel Murks und so viele Unterlassungen zu verantworten hat, sollte jetzt einmal den Mund halten und in Düsseldorf die neue SPD-Grünen-Mehrheit unterstützen, damit aus den Stolberger Planungen Wirklichkeit wird, auch wenn dies noch einige Jahre dauern wird.”
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