Spanischer Glanz bei den „Vichtbach-Delphins“

Von: Toni Dörflinger
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Lachnummer garantiert: Christian Delsemmé, Karl-Heinz Heinen, Roger Frank, Gerd Kalf, Bert Heinen und Friedel Recker (v.l.) brachten mit ihrem urkomischen Programmbeitrag den Saal zum Toben. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Vor zwei Jahren standen die „Vichtbach-Delphins“ - ein Eigengewächs der KG Fidele Zunfthäre - zum ersten Mal auf der Bühne. Doch den großen Durchbruch erlebten die fünf Männer um Zunfthäre-Präsident Friedel Recker jetzt in ihrem dritten Jahr.

Denn das Sextett hatte mit einer urkomischen Tanznummer – Ort der närrischen Darbietung war die Galasitzung der KG Fidele Zunfthäre im ökumenischen Gemeindezentrum an der Frankentalstraße – den Saal zum Toben gebracht.

Ausgelöst hatte die Beifallsbekundungen das Aussehen und die scheinbar unkoordinierten Bewegungen der Gruppe. Denn die Männer hatten sich eine Hose mit einem durchgehenden Oberteil angezogen. Da auch die Hosenbeine unterschiedliche Farben aufwiesen, entstand der Eindruck, als ob jeweils ein Bein in der Hose des anderen stecken würde.„ “

Premiere als Sitzungspräsident

Dem in Nichts nachstehend präsentierten sich auch die Mariechen Anna Frank und Vanessa Strauch, die von dem Tanzpaar René Klein und Isabelle Frank unterstützt wurde. Sie boten eine schwungvolle Choreographie.

Eine echte Lachnummer war auch die Büttenrede von Reiner Roos aus Kirchweiler, der als Polizist verkleidet, Anekdoten aus dem Streifendienst zum Besten gab. Begonnen hatte das Programm mit der schwungvollen Darbietung der gesellschaftseigenen Garde.

Zu den Gästen, die für eine Stippvisite vorbei schauten, gehörte auch der Stolberger Prinz Edilio I. (Gonzales), der von der Prinzengarde der KG Erste Große sowie seinem aus Flamenco-Tänzerinnen und spanischen Reitersleuten bestehendem Hofstaat begleitet wurde. Da Tollität spanische Wurzeln besitzt, war es nur verständlich, dass die Gruppe ein Lied anstimmte, das von spanischer Lebensfreude und Mentalität geprägt war.

Seine Sache souverän meisterte auch Friedel Recker, der unterstützt von Marc Capellmann, erstmals als Sitzungspräsident die Fäden zog. Ständig zu einem Witz aufgelegt, leitete er von einem Programmpunkt zum anderen.

Die musikalische Gestaltung des vierstündigen Programms, das von zahlreichen Eigenbeiträgen gekennzeichnet war, hatten die Regimentstrompeter aus Eschweiler-Bergrath, die Donnerberger Trompetenbläser und die „Karamba Männcher“ übernommen.

Für eine Augenweide hatte zu später Stunde die Showtanzgruppe der KG Fidele Zunfthäre gesorgt. Unter dem Motto „Zirkus“ traten die sechs jungen Frauen unter anderem als Clowns, Dompteure, Zauberer und Balletttänzerinnen auf. Eingeleitet hatte die Choreografie eine Melodie der Kölner Musikgruppe „De Höhner“.

Toll in Form hatte sich auch die befreundete KG Mölle präsentiert. Sie hatten ihr Mariechen Christina Wittland und ihre Tanzgruppe „Dance Revolution“ mitgebracht, die ebenfalls eine beeindruckende Choreographie boten, die vom Publikum mit viel Beifall belohnt wurde. Den Abschluss der abwechslungsreichen karnevalistischen Mischungs machte diesmal die Büttenrede des „Bonten Pitters“ aus St. Vith, der das gut gelaunte Publikum mit Anekdoten aus dem Alltags- und Eheleben versorgte.

Doch damit war noch lange nicht Schluss. Denn die Kupferstädter „Karamba Männcher“ gab Anlass dazu, dass ein oder andere Tänzchen zu wagen und sich mit Schunkeln zu vergnügen.

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