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„Soziale Stadt” und LEG Wohnen: Gelungene Kooperation für alle Velauer

Von: Johannes Mohren
Letzte Aktualisierung:
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Lösung von Problemen nun unmittelbar und vor Ort: Peter Brendel (links), Olaf Hagedorn (3.v.l.) und Dr. Wolfgang Joussen (4.v.l.) freuen sich mit dem neuen Servicemitarbeiter Detlef Pfaiffer (2.v.l). Foto: J. Mohren

Stolberg-Velau. Er ist der Ansprechpartner vor Ort. Täglich legt er selbst Hand an, ist mit viel Engagement in und rund um die vielen Mietshäuser im Einsatz. Er säubert Gärten, fegt Treppen, kontrolliert Keller und sucht den ständigen Kontakt zu den Bewohnern. Die Rede ist von Detlef Pfaiffer.

Der bislang arbeitslose Mieter ist der neue Servicemitarbeiter in den Beständen der LEG in der Mittelstraße in der Velau. „Er ist immer für die Mieter wie auch für die Nachbarschaft da, erlebt Probleme aus nächster Nähe und kann sich direkt kümmern”, beschreibt Olaf Hagedorn von der LEG die Qualitäten des neuen Mitarbeiters.

Nicht nur Hagedorn schätzt Pfaiffer, auch die Bewohner haben ihn schnell akzeptiert. „Natürlich gab es am Anfang Probleme”, erinnert sich Pfaiffer an die ersten Tage und Wochen seiner Tätigkeit. „Ich mische mich ein, weise auf Probleme und Missstände hin, für viele war ich zunächst ein unliebsamer Spion”, erzählt er.

Doch aus dem Spion ist inzwischen ein beliebter wie geachteter Ansprechpartner geworden. „Die Resonanz ist durchweg positiv. Es herrscht Ruhe, das Ordnungsamt musste in letzter Zeit nicht eingreifen”, ist Mieterzentrumsleiter Hagedorn von Pfaiffers Arbeit begeistert.

In Kooperation mit dem Stadtteilmanagement sowie dem Stadtteilbetrieb des Projekts „Soziale Stadt” hatte Hagedorn den Stein ins Rollen gebracht. „Nun profitieren wir alle”, strahlt er.

Die Aufwertung des Stadtteils, auch Ziel des Projekts „Soziale Stadt”, schreite voran, die Mietbestände der LEG aber profitierten ebenfalls, freut er sich. Dabei spiele sicherlich eine entscheidende Rolle, dass Pfaiffer als Mieter in der Velau lebe.

„So erkennen die Anwohner, dass er keinesfalls Kontrolleur, sondern vielmehr Mitbewohner ist. Probleme können nun besser beobachtet, beurteilt und auch am Wochenende direkt und vor Ort gelöst werden”, betont der Mieterzentrumsleiter der LEG, langwierige Verschleppungen könnten vermieden werden.

Mit seiner Freude über diese Entwicklung ist er nicht allein. „Veränderung und Arbeit schaffen, das ist unser Ziel, und dem kommen wir wieder ein Stück näher”, zeigt sich auch Peter Brendel, Geschäftsführer des Stadtteilbetriebs „low-tec” angetan.

Pfaiffer übernehme Verantwortung und man merke deutlich, dass in den Mietshäusern das Bewusstsein für ein gelungenes Miteinander steige, pflichtet Hagedorn bei.

Lobende Worte gibt es auch von Stadtteilmanager Dr. Wolfgang Joußen: „Viele kleine Bausteine gehören dazu, hier in der Velau ein neues Bild zu schaffen. Mit ihrer projektbezogenen Zusammenarbeit trägt die LEG dazu bei”, hebt er die Bedeutung der kontinuierlichen Arbeit Pfaiffers hervor.

Eine Arbeit, die wohl auch in Zukunft nicht an Wichtigkeit verlieren wird. „Wir haben hier eine sehr hohe Mieterfluktuation”, berichtet Hagedorn, „und wenn es wirklich mal nichts mehr zu tun gibt, können wir das Zuständigkeitsgebiet noch ausweiten.”

So ist zu vermuten, dass, auch wenn im nächsten Jahr nach Ablauf des Projekts „Soziale Stadt” das Stadtteilbüro seine Pforten schließt, Detlef Pfaiffer weiterhin in und rund um die Mietshäuser in der Velau für Ordnung sorgt.
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