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Sozialarbeit an Schulen und Kindergärten wird wieder ausgeweitet

Von: -jül-
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Stolberg. „Die Kupferstadt möchte die gesamten Fördermittel des Landes unter Berücksichtigung ihres 30-prozentigen Finanzierungsanteils in Anspruch nehmen“, erklärte Sozialdezernent Robert Voigtsberger im Stadtrat zur Fortsetzung der Schulsozialarbeit.

Für die kommenden drei Jahre werde voraussichtlich ein jährliches Budget in Höhe von 226 015 Euro für die schul- und vorschul-bezogene Sozialarbeit zur Verfügung stehen.

Das Land springt mit einem Anteil von 70 Prozent der entfallenden Bundesmittel in die Bresche. Nach aktuellen Berechnungen wurden bisher allerdings Bundesmittel in Höhe von 125.162 Euro noch nicht verausgabt. Sie sollen zur Reduzierung des städtischen Eigenanteils genutzt werden, so dass Stolberg in 2015 keine Eigenmittel, in 2016 10.446 Euro und in 2017 zusätzliche 67.804 Euro aufbringen muss. Diesem Vorgehen stimmte der Rat gegen die Stimmen der Linken zu, die auf die Wiederherstellung des alten Schlüssels von 4,5 Stellen für diese Aufgabe plädierten.

Allerdings hatten sich die Fachausschüsse vor dem Hintergrund entfallender Bundesmittel auf ein neues Konzept einhergehend mit einem reduzierten Personalschlüssel geeinigt. Demnach soll zukünftig mit 2,5 Stellen schwerpunktmäßig in Schulen und Tagesstätten die Sozialarbeit konzentriert werden. Aufgrund der kurzfristig verbesserten finanziellen Lage sollen nun noch einmal die Fachausschüsse mit den Fachleuten der Verwaltung an dem Konzept feilen. „Wir gehen erst einmal von den 2,5 Stellen aus“, so Voigtsberger weiter. Denn die Schulsozialarbeit sei ein duales System, das neben dem Personal auch auf die Durchführung von Projekten basiere, die ausgeweitet werden könnten. Im Jugendhilfeausschuss soll das Konzept nun modifiziert werden.

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