Sommer und Eis, das gehört zusammen: Eisdielencheck in Stolberg

Von: Lea Cool, Eva Kaussen und Doris Kinkel-Schlachter
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Lecker-schmecker: Eva Kaussen (links) und Lea Cool genießen den Eistest sichtlich. Zu Dritt ging es auf Eisprobe durch das Stadtgebiet.

Stolberg. Eis – das ist so viel mehr als nur ein süßer Snack oder Nachtisch. Mehr als nur eine kurze Abkühlung für zwischendurch. Eis spricht alle Sinne an. Es ist in seiner Vielfalt schön anzusehen, duftet angenehm, fühlt sich gut an, schmeckt köstlich, und wenn kleine Schokostückchen zwischen den Zähnen knacken, hört es sich auch himmlisch an.

Kaum hat sich die gefrorene Sünde zu Mund und Zunge vorgearbeitet, schmiegen selbige sich an die süße Erfrischung – ein geschmackliches Feuerwerk!

Der Sommer und ein leckeres Eis gehören zusammen wie der Himmel und die Sterne. Für gutes Eis gilt dasselbe wie für gutes Essen allgemein: Auf die Zutaten kommt es an. Und das Eis muss richtig gelagert werden. Dann hat es die richtige Temperatur, ist erfrischend und zergeht auf der Zunge.

Der Gesetzgeber macht Vorgaben: Fruchteis muss mindestens 20 Prozent Frucht enthalten, Sorbet sogar 25 Prozent. Bei Zitrone, die ja sehr sauer ist, reichen in beiden Fällen zehn Prozent Fruchtgehalt. Milcheis muss mindestens zu 70 Prozent aus Milch bestehen. Sofern als Milcheis gekennzeichnet, darf das Eis nur Milch oder Sahne enthalten – im Gegensatz zu den fertigen Eistüten im Supermarkt, da sind auch andere Fette erlaubt.

Jede Eisdiele muss die Zutaten für alle Eissorten aushängen oder auf der Karte auflisten, auch Emulgatoren und Farbstoffe. Chemische Konservierungsstoffe sind für Speiseeis überhaupt nicht zugelassen. Sorbinsäure kann und darf aber ins Frucht-Eis. Am besten man schaut sich die Liste der Zusatzstoffe an und verlässt sich ansonsten auf seinen guten Geschmack. Wer aufmerksam ist, bemerkt Unterschiede.

Gesamteindruck immer gut

Beim Stolberger Eisscheck wurden die neun Eisdielen im Stadtgebiet unter die Lupe genommen. Der Gesamteindruck war durch die Bank weg gut, alle Lokale erscheinen sauber, das Eis wird ansprechend präsentiert, das Personal ist freundlich, und die besonders netten Eisverkäufer lassen ihre Kunden auch gerne probieren. In der City gibt es mit „Rovere“ am Kaiserplatz, „Dolce Vita“ in der Stadthallen-Passage und „Capri 2“ auf der Mühle drei Eiscafés. Sechs weitere Geschäfte gibt es in den Stadtteilen. „Da Melina“ und „Il Gelatone“ teilen sich das Revier in Büsbach, „Eis zum Verlieben“ bietet die Breiniger Eisdiele „Heidbüchel“, während die Restaurants „Galmei“ in Zweifall sowie „Zur alten Post“ in Mausbach ebenfalls Eisdielen führen. Atscher essen ihr Eis im Café „Venedig“.

Als Testeis wurde immer jeweils eine Kugel Milch- und eine Kugel Fruchteis bestellt. Drei Löffel dazu, aber nur ein Keks, da hat manch ein Eisdielen-Inhaber mal kurz schief geguckt. Bei den Bestellungen waren Klassiker wie Vanille, Schoko, Nuss und Erdbeere genauso dabei wie Exoten. Herrliche Sorten wie Milchschnitte, Jamaica, Ananas-Feige, Melone, Drachenfrucht und Bounty ließen die Tester schwach werden.

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