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Sieben Bewerber erreichen die letzte Runde im Rathaus

Von: -jül-
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Stolberg. Der wohl markanteste Bewerber für die neue Position des vierten Fachbereichsleiters für Innere Verwaltung im Rathaus wird am Dienstagabend die Vorstellungsrunde beenden.

Aus rund 70 Bewerbungen hatte der Bürgermeister zunächst die interessantesten 30 aufgelistet, von denen er sieben zur Vorstellungsrunde im Stundentakt eingeladen hat. Den Auftakt macht eine 34-jährige promovierte Juristin aus Stolberg, die zunächst als Rechtsanwältin gearbeitet hat und seit drei Jahren als Referentin bei einer Behörde in der Region angestellt ist.

Als nächstes soll sich der Runde aus Bürgermeister, Kämmerer, Personalrat und Fraktionsvertretern eine 48-jährige Juristin aus Aachen vorstellen, die in der Privatwirtschaft bei Wirtschaftsprüfungs-, Immobilien- und Beratungsgesellschaften Karriere gemacht hat und seit neun Jahren eine Personal-, Organisations- und Rechtsabteilung leitet.

Der Dritte am Montag ist ein 55-jähriger aus dem niedersächsichen Landkreis Lüneburg, der als Sozialarbeiter graduierte und als Doktor der Philosophie promovierte. Berufliche Stationen waren Tätigkeiten als Unternehmensberater und in mehreren Fällen als Sanierungs-Geschäftsführer unterschiedlicher Gesellschaften.

Den Auftakt am Dienstag macht als vierter Kandidat ein diplomierter Verwaltungswissenschaftler und promovierter Sozialwissenschaftler. Der 50-Jährige ist tätig als Trainer, Berater, Mediator und Dozent an einer Hochschule für Verwaltungswissenschaften und hat unter anderem als wissenschaftlicher Angestellter an Universitäten, als Referentim Landesumweltministerium Brandenburg sowie bei kirchlichen Einrichtungen gearbeitet.

Kommunalaufsicht ist gefragt

Als Fünfte präsentiert sich eine 40-Jährige aus der Region mit Abschlüssen als Magister und Doktor der Philosophie, die zunächst an einer Hochschule und seit fünf Jahren in leitender Funktion bei einem Bildungszentrum tätig ist. Eine 29-jährige Juristin aus Aachen stellt sich als vorletzte Interessentin vor; sie ist seit über einem halben Jahr im gehobenen Dienst einer großen Verwaltung.

Als letzter Bewerber sticht Andreas Reinéry nicht nur ob seines politischen Engagements für die SPD als Bürgermeisterkandidat in Reichshof (wir berichteten) hervor, sondern auch durch die berufliche Qualifikation des 46-jährigen diplomierten Verwaltungswirts, Betriebswirts und Master des Europäischen Verwaltungsmanagements. Stationen seiner Beamtenlaufbahn waren Polizei, Post, Wirtschaftsförderung Rhein-Sieg-Kreis, Bundesamt für Anerkennung politischer Flüchtlinge, Bundesanstalt für Post und Telekommunikation, Bundesrechnungshof, Erster Beigeordneter in Bad Berleburg, wo er derzeit Geschäftsführer des (städtischen) „Markt und Tourismus e.V.” ist.

Eine Entscheidung über die Besetzung der nach A15/TvöD15 dotierten Fachleiterstelle ist für Dienstag, 23.März, in Hauptausschuss beziehungsweise Rat vorgesehen. Das letzte Wort dazu wird die Kommunalaufsicht haben, die die Besetzung genehmigen muss.
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