Senioren-Projekt auf Süssendell ist wieder auf Kurs

Von: Jürgen Lange
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Das Senioren-Projekt auf Süssendell ist wieder auf Kurs. Foto: J. Lange

Stolberg. Es ist wieder alles in Ordnung im Verhältnis zwischen der AWO Mittelrhein und der Führungsspitze der Stadt zur Realisierung eines Seniorenheims auf Süssendell. In einem Gespräch unter vier Augen mit der Vorsitzenden Beate Ruland hat Bürgermeister Ferdi Gatzweiler nicht nur die Wogen geglättet, sondern auch in einem folgenden Gespräch mit den Fachleuten konstruktive Vorschläge unterbreitet, wie die von der AWO öffentlichen kritisierten Punkte im Einvernehmen gelöst werden können.

 „Die Vorschläge kommen uns entgegen und scheinen unseren Vorstellungen zu entsprechen“, erklärte Bezirksgeschäftsführer Andreas Johnsen, und Beate Ruland freute sich, „dass der Bürgermeister persönlich auf mich zugekommen ist. Wir hatten ein konstruktives Gespräch in offener und freundlicher Atmosphäre. Den Vorschlag, den er mitgebracht hat, werden wir prüfen“, so die AWO-Bezirkschefin: „Ich glaube, wir sind einen Schritt weiter.“

Dies unterstrich auch Ferdi Gatz­weiler. Er hat der AWO einen novellierten städtebaulichen Rahmenvertrag unterbreitet, der in seiner letztlich abgestimmten Version möglichst noch im September vom Rat beschlossen werden soll. Darin lösen nach Informationen unserer Zeitung weitere Aufforstungsmaßnahmen den strittigen Punkt des ökologischen Ausgleichs, und auch in Fragen der Verkehrssicherung auf der Erschließungsstraße wurde Einigkeit erzielt. In der November-Sitzung des Rates sollen die Anregungen aus der öffentlichen Beteiligung von Behörden und Bürgern beschieden werden, so dass dann auch mit den Offenlagebeschlüssen zur Bauleitplanung gerechnet werden kann.

Bereits am Dienstag hat der Bau- und Vergabeausschuss den Auftrag für eine Artenschutzprüfung auf den Weg gebracht, mit dem eine neue Variante der Kanalerschließung des zukünftigen Domizils von 80 demenzkranken Senioren mitten im Wald auf Süssendell realisiert werden kann. Die ursprünglich favorisierte Trasse über einen Feldweg zur Fischbachstraße eignet sich aufgrund einer bereits verlegten Wassertransportleitung und anstehenden Felses nicht. Nun plant die Verwaltung, in Richtung Mausbach über die Süssendeller Straße in Richtung Horst anzuschließen. Dazu sind noch weitere Abstimmungen mit den zuständigen Behörden erforderlich, weil das Quellgebiet des Mausbaches tangiert sein könnte.

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