Sebastianusstraße: 1300 Meter für stolze 700000 Euro

Von: Robert Flader
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Und jetzt bitte noch ein Radwe
Und jetzt bitte noch ein Radweg: In der Sebastianusstraße sollen im kommenden Jahr Radverkehrsanlagen installiert werden. Geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen sollen folgen. Foto: R. Flader

Stolberg-Atsch. Letztendlich geht es um 1300 Meter Straße. Eintausenddreihundert. Dafür wird der Landesbetrieb Straßenbau NRW (und auch die Stadt Stolberg) tief in die Tasche greifen.

Konkret geht es um ein etwas mehr als einen Kilometer langes Teilstück der Sebastianusstraße, auf dem ab der Einmündung Hirschfeld Radverkehrsanlagen installiert werden und gleichzeitig verkehrsberuhigende Maßnahmen die Verkehrssicherheit erhöhen sollen.

Und das Ganze hat seinen Preis: Rund 700.000 Euro wird der Landesbetrieb für die Arbeiten auf der L 236 ausgeben, die Stadt wird mit einem Eigenanteil von etwa 235.000 Euro zur Kasse gebeten. „Die Maßnahme erstreckt sich fast bis Atsch-Dreieck”, sagt Helmut Hersch von der Abteilung Entwicklung und Planung. „Doch nicht überall wird es einen kombinierten Geh- und Radweg geben.” Der Platz auf und neben der Sebastianusstraße lasse das nicht zu. „Der Weg wird an die vorhandene Radführung angeschlossen.”

Doch geht es nicht nur um einen Radweg, die von Anwohnern seit Jahren geforderte Geschwindigkeitsreduzierung soll nun ebenfalls berücksichtigt und in die Realität umgesetzt werden. „Das Ziel ist ganz klar, mehr Sicherheit zu schaffen” , sagt Helmut Hersch. Wie konkret das aussehen soll, dazu will sich die Stadt noch nicht äußern.

Im kommenden Jahr sollen die Arbeiten an der Sebastianusstraße beginnen - und dann, so Hersch, werden sich die Atscher auch von dem ein oder anderen Parkplatz entlang der Ausfallstraße verabschieden müssen. „Manche Parkplätze werden für den Radweg verloren gehen, aber die meisten werden wir erhalten.”

Anregungen äußern

Am kommenden Mittwoch, 19. Oktober, lädt die Stadt zu einer Bürgerversammlung in die Grundschule Atsch (Karlstraße 4) ein. Über den aktuellen Stand der Planungen informiert das für das Projekt zuständige Planungsbüro. Die Anwohner sollen für das Großprojekt Anregungen äußern, die Stadt hofft auf ein ergebnisoffenes Gespräch. „Die Planungen sind längst nicht abgeschlossen”, sagt Helmut Hersch. Die Veranstaltung in der Grundschule beginnt um 19 Uhr.
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