Schüler stellen ihre Arbeiten über Helden vor

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Stolberg. Unter dem Motto „Stolberger Schüler erfolgreich beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten” lädt der Stolberger Heimat- und Geschichtsverein zu einem Vortagsabend am Donnerstag, 29. April, um 20 Uhr ins Rolandshaus an der Steinfeldstraße ein.

„Brauchen wir Helden? Wer bzw. was ist ein Held? Wie wird ein Held zum Held?” - mit diesen Fragen beschäftigten sich die Teilnehmer des Geschichtswettbewerbs 2008/09. Auch drei Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Goethe-Gymnasiums nahmen erfolgreich daran teil. Susanne Lang befasste sich mit dem Leben des katholischen Priesters Fritz Lang (1891-1943), der als Pfarrer der Kirchengemeinde St. Sebastianus Atsch seit 1937 mehrmals in Konflikt mit dem nationalsozialistischen Regime geriet und 1943 an den Folgen der menschenverachtenden Behandlung in der Haft starb.

Simon Evertz und Thomas Mertens fanden einen fast vergessenen Helden in Leutnant Friedrich Lengfeld (1921-1944). Als er in der Schlacht im Hürtgenwald versuchte, einem verwundeten Amerikaner zu helfen, wurde er von den Splittern einer detonierenden Mine getroffen und erlag kurz darauf seinen schweren Verletzungen.

Mit ihrem Beitrag zählten die beiden Autoren zu den Landessiegern des Wettbewerbs. In Bonn wurden sie von Kultusministerin Barbara Sommer ausgezeichnet. Susanne Lang erhielt einen Förderpreis.

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