Stolberg - Schlossberg-Treppe: Die Kosten dürften sich auf 20.000 Euro belaufen

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Schlossberg-Treppe: Die Kosten dürften sich auf 20.000 Euro belaufen

Von: Tom Lammertz
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Die Treppe zwischen Eisenbahnstraße und Schlossberg soll, wie von der Stadtverwaltung vorgeschlagen, mit einem patentierten Verfahren saniert werden. Bis auf die FDP-Fraktionen sprachen sich alle Parteien im Beschwerdeausschuss für diese Lösung aus.

Zwei Hinweise der Verwaltung sorgten zuvor für Fragen: Wieso kann eine Treppe, die 2009 saniert wurde, im Sommer darauf bereits wieder sanierungsbedürftig sein? Der zuständige Fachbereichsleiter Bernd Kistermann wusste zu erläutern, dass die ausführende Firma schon während der Maßnahme jegliche Gewährleistung abgelehnt habe.

Dies komme dann vor, wenn die Vorgaben des Auftraggebers, in dem konkreten Fall der Stadt Stolberg, nach Ansicht der beauftragten Baufirma nicht den fachlichen Anforderungen entsprächen. „Man hat seinerzeit beraten und sich darauf eingelassen, keine Gewährleistung zu bekommen”, so Kistermann. Über die Einzelheiten könne er allerdings nichts sagen: „Das war vor meiner Zeit.”

Nicht neu, nur sanieren

Bernd Kistermann verdeutlichte den Politikern außerdem, warum es bei annähernd gleichen Kosten keine neue, sondern eine sanierte Treppe geben soll: „Eine Erneuerung ist eine investive Maßnahme und als solche eine freiwillige Leistung, für die die Zustimmung der Städteregion erforderlich ist.” Und eine solche Zustimmung sei er fraglich.

Die Reparatur hingegen sei eine „konsumptive Maßnahme”, bei der man sich am Unterhaltstopf bedienen könne. Eine neue Treppe habe eine „Lebenserwartung” von rund 50 Jahren, eine mit Patentmethode sanierte halte rund 20 Jahre. Auf dieselbe „Lebenszeit” hochgerechnet, seien die Kosten nahezu identisch. Zahlen wollte er nicht nennen. Das erledigte die CDU: Es sei die Rede von etwa 50.000 Euro für eine neue Treppe gewesen.

Damit dürften sich die Kosten der Sanierung auf etwa 20.000 Euro belaufen.
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