Stolberg-Vicht - „Rund um Süssendell”: 300 Sportler trotzen der Hitze

„Rund um Süssendell”: 300 Sportler trotzen der Hitze

Von: Johannes Mohren
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Trinken, trinken, trinken: Bei den warmen Temperaturen waren die Verpflegungsstationen ein wichtiger Anlaufpunkt. Foto: J. Mohren

Stolberg-Vicht. Die letzten Meter wurden für jeden Läufer zum Triumphzug: Entlang der Aschebahn auf dem Vichter Dörenberg empfingen zahlreiche Zuschauer die sichtlich erschöpften Läufer und trugen sie mit kräftigem Applaus förmlich ins Ziel. „Das ist Gänsehaut pur und verleiht noch einmal den zweiten Atem für den Schlussspurt”, freute sich ein aus Kalterherberg angereister Läufer.

Hinter den Aktiven lag ein kräfteraubender Lauf durch höchst anspruchsvolles Terrain. Auf der Strecke durch das Naherholungsgebiet Süssendell wurde den großen und kleinen Sportlern alles abverlangt. Über Asphalt wie Forstwege schlängelten sich die fast 300 Läufer auf den verschiedenen Distanzen ins Ziel, bis zu 150 Höhenmeter mussten gemeistert werden. Die tückischen Anstiege im Gressenicher Wald rund um den Nassenberg trieben den Aktiven schon bald Schweißperlen ins Gesicht und forderten sportliche Höchstleistungen von den zahlreichen Läufern und Walkern auf der fünf bzw. zehn Kilometer langen Strecke.

Zu der anspruchsvollen Strecke „Rund um Süssendell” kamen die sehr warmen Temperaturen hinzu. Auch wenn die von vielen befürchtete „Hitzeschlacht” ausblieb, gehörten die Verpflegungsstände im Ziel und am Streckenrand zu den beliebtesten Anlaufpunkten. Schon in der Vorbereitung hatten die Mausbacher Leichtathleten um den Organisator und Trainer Matthias Mülbusch alles für das Gelingen des Laufs gegeben: „Wir sind sehr zufrieden mit den Starterzahlen und dem Verlauf. Wir als Verein sind auf die Einnahmen dringend angewiesen, damit Leichtathletik in Mausbach zu geringen Beiträgen weiter möglich bleibt.”

Doch nicht nur die großen Läufer standen im Mittelpunkt, auch die Bambinis und Junioren hatten Anteil an der außergewöhnlichen Atmosphäre auf dem Dörenberg. Mit unermüdlichem Einsatz und unbedingtem Siegeswillen rannten sich die kleinen Starter auf der roten Asche in die Herzen der Zuschauer. Mit gerade einmal zwei Jahren begab sich Lina Sieven als jüngste Starterin auf die 180 Meter lange Kurzstrecke und meisterte sie mit Bravour.
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