Rot-weiße Schilder und Baken, wohin das Auge blickt

Von: ds
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Während der Europatunnel zwecks Reinigungsarbeiten gesperrt werden musste, staute es sich auf der Zweifaller Straße. Das wäre nicht passiert, wenn die Ampel einfach ausgeschaltet worden wäre. Foto: D. Kinkel

Stolberg. Geradezu von Baustellen umzingelt ist die Kupferstadt zurzeit. Wer pünktlich an sein Ziel kommen möchte, sollte vorher planen. Die Verbindung zwischen Schevenhütte und Langerwehe ist gekappt. Über die Zweifaller Straße an Nachtigällchen kann man das Stadtzentrum zwar verlassen, in umgekehrter Richtung ist die Durchfahrt verboten.

Die Verbindung zwischen Stolberg und Aachen, die L 221, ist seit Freitag wieder frei. Hier musste die Enwor augrund eines Rohrbruchs tätig werden. Auf der viel befahrenen L 238, der Eschweilerstraße zwischen Stolberg und Eschweiler, muss sich der Autofahrer ebenfalls in Geduld üben. Die halbe Fahrbahn ist im Zuge der Bauarbeiten für einen neuen Supermarkt weg gebaggert worden. Die Baustellenampel lässt immer nur einige wenige Fahrzeuge durch.

Stau gibt es seit einiger Zeit auch auf der Rathausstraße, immer dann, wenn die Busse der Aseag rangieren, weil die eigentliche Zufahrt zum Mühlener Bahnhof gesperrt ist. Und dann war am Montag auch noch der Europatunnel wegen Reinigungsarbeiten dicht. Zwar nur bis 15 Uhr, was sich in dieser Zeit allerdings wieder auf der umleitenden Straße „knubbelte“, war schon erstaunlich. Und dabei hätte es – aus Laiensicht – so einfach gehen können: Ampel an der Zweifaller Straße/Europastraße ausschalten, damit der Verkehr fließen kann. „Nicht unsere Straße, nicht unsere Ampel“, hieß es von Seiten der Stadt. Und überhaupt: So einfach die Ampel ausschalten, das gehe nicht. Da müsse eine Firma ran, und das koste sicherlich um die 1000 Euro.

Allerdings hakten Sprecherin Petra Jansen und Ordnungsamtsmitarbeiter Marcel Poqué beim Zuständigen, Straßen NRW, nach. Dessen Aussage: „Bei künftigen Arbeiten halten wir das im Auge und schalten die Ampel aus.“ Na bitte, geht doch.

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