Rob Griffith und Band im „Piano“: Beste Mischung zum Mitsingen

Von: Dirk Müller
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Martin Winkler, Rob Griffith, Stefan Dohmen (v.l.) und Karl Henneberg am Schlagzeug lassen das Altstadtpublikum im „Piano“ bei bester Stimmung viele Evergreens verschiedener Genres mitsingen. Foto: D. Müller

Stolberg. Mit einer gelungenen Mischung von Evergreens der Genres Rock, Blues, Country und mehr haben Rob Griffith und seine Band den Gästen in der Musikkneipe „Piano“ beste Partylaune beschert. Schon „Me and Bobby McGee“ aus der Feder von Kris Kristofferson und Fred Luther Foster kam an die originale Country-Version angelehnt sehr gut beim Altstadtpublikum an.

Weitere Country-Klassiker wie Billy Ray Cyrus‘ „Achy Breaky Heart“, das durch „The Oak Ridge Boys” bekannt gewordene „Bobbie Sue” oder John Denvers Hymne „Country Roads“ wurden gerne angenommen.

Im „California Blues“ konnte der sympathische Sänger und Gitarrist Rob Griffith, der aus San Francisco stammt, sein bisweilen einsetzendes Heimweh besingen, auch wenn er nach eigenem Bekunden sehr gerne in Deutschland lebe.

Von Texas bis nach Irland

Einen möglichen Grund dafür lieferte die Band augenzwinkernd mit dem swingenden Country-Stück „All my Ex’s live in Texas“. Bei dem Konzert sorgten Stefan „Steve“ Dohmen am Bass und Karl Henneberg für den stets souveränen Rhythmus und Martin Winkler erfreute das Publikum mit virtuosen Gitarrensoli. Sowohl seine, als auch Griffiths Gitarre blieben dabei den gesamten Abend akustisch, und das Quartett blieb sich seinem handgemachten Sound treu – selbst bei Rock-Klassikern wie „Born to be wild“ von „Steppenwolf“. Die gradlinigen Arrangements setzen sich fort, so dass das Programm der Band stimmig wie vielseitig war:

Folk-Songs wie „Tom Dooley“ und Singer-and-Songwriter-Stücke wie „Early Morning Rain“ des Kanadischen Sängers Gordon Lightfoot sowie Rock’n’Roll-Nummern wie Del Shannons „Runaway“ oder Carl Perkins‘ „Blue Suede Shoes“ wurden in der Altstadt gefeiert.Beim getragenen „House oft he rising Sun“ sangen die Konzertbesucher ebenso bereitwillig mit wie beim flotten „My Bonnie“ in der Version von „Tony Sheridan and the Beat Brothers“, letztere erlangten als „The Beatles“ Weltruhm.

Mit Stimmung und Humor

Der bluesige „T-Bone Shuffle“, Dean Martins „Sway“, Chuck Berrys „Route 66“ und der karibische Folksong „Sloop John B“, der durch die „Beach Boys“ bekannt wurde, sorgten für ausgelassene Stimmung. Diese konnten Rob Griffith und Band aufrecht erhalten, indem sie mit „Whiskey in the Jar“ und „Spancil Hill“, bei dem Winkler zur Mandoline griff, einen musikalischen Ausflug nach Irland machten.

Zu einem instrumentalen „Irish Tune“ spielte Griffith die Tin Whistle, mit „Joshua fit the Battle of Jericho“ präsentierte die Band ein Spiritual, und humorvoll war nicht nur die Country-Version von „Stayin alive“ der „Bee Gees“: In einem ansprechenden Medley ging das Quartett zunächst nahtlos von Johnny Cashs „Ring of Fire“ über zu „Jambalaya“, dem Hank Williams einst zu großer Popularität verhalf.

Die dritte Komponente des Potpourris war überraschend wie witzig zugleich, denn die Band endete mit dem „Itsy Bitsy Teenie Weenie Honululu-Strand-Bikini“.

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