Rekultivierung dauert bis zum Jahr 2035

Von: tol
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Da alle Vorgaben erfüllt sind
Da alle Vorgaben erfüllt sind, hat die Verwaltung keine planungsrechtlichen Einwände gegen die Rekultivierung des Steinbruchs. Foto: H. Eisenmenger

Stolberg. Vom Vicher Sportplatz hin zum Vichtbach werden über die kommenden 23 Jahre die Grundstücke im Steinbruch Frahnsen rekultiviert. Neue Gebäude wird es dabei nicht geben, vorhandene sollen in den 30er Jahren zurückgebaut oder entfernt werden. Der Stolberger Steinbruchbetreiber BSR hat die Verfüllung und Rekultivierung beantragt.

Bereits seit 2005 gibt es Bestrebungen zur Verfüllung, in deren Verlauf auch der Sportplatz Dören-berg erweitert werden sollte. Dies ist durch vorgezogene Aufschüttungen inzwischen geschehen. Da die nördliche Steilwand freigehalten werden soll, werden die übrigen Bereiche stärker verfüllt. Insgesamt werden 1,5 bis 1,8 Kubikmeter Bodenaushub eingebracht - maximal 100 000 Kubikmeter pro Betriebsjahr. Abgewickelt wird dies über die vorhandene Einfahrt an der Landesstraße 12, also von der Kurt-Schumacher-Straße aus.

Bedingungen erfüllt

Außerdem, so betont der Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt, sei sichergestellt, dass ausreichend Platz für Stolberger Erdaushübe vorgehalten werde. Auch habe der Wasserverband Eifel-Rur sich von der Böschungssicherheit der Bruchkanten überzeugt.

Eine weitere Bedingung im Verfahren war, unter Beteiligung der Landwirtschaftskammer wieder ein funktionierendes Wegenetz herzustellen. Im Innenbereich werden dabei laut Pickhardt keine Wege mehr benötigt, da sich dort auf natürliche Weise Wald entwickeln soll - auch dies in Abstimmung mit den Anliegern und der Landwirtschaftskammer. An der südlichen Steinbruchseite entlang werden die Wege sehr wohl wiederhergestellt: im ersten Rekultivierungsabschnitt, der spätestens 2018 abgeschlossen sein werde.

Die Verwaltung sieht keine planungsrechtlichen Bedenken und damit den Rechtsanspruch auf Genehmigung gegeben. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt soll sich in seiner Sitzung am Donnerstag, 23. März, dieser Sicht anschließen, denn im Immissionsschutzverfahren ist zur Änderungsgenehmigung das Einvernehmen der Gemeinde erforderlich. Der Ausschuss tagt ab 18 Uhr im Ratssaal.

Zuständige Genehmigungsbehörde ist jedoch die Städteregion, genau genommen „Der Städteregionsrat”.

An 220 Tagen im Jahr darf gearbeitet werden

Als Regelbetriebszeit während der Rekultivierungsphase sind 220 Arbeitstage im Jahr vorgesehen.

Gearbeitet werden darf montags bis samstags von 7 bis 17 Uhr, damit die Nachtruhe der Anwohner nicht beeinträchtigt wird.

Acht Parzellen im Südosten werden nicht verfüllt, da darauf bis 2030 Gestein abgebaut wird.
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