Stolberg - Reiten in der Gruppe ist gut fürs Sozialverhalten

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Reiten in der Gruppe ist gut fürs Sozialverhalten

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Stolz präsentieren die Schül
Stolz präsentieren die Schülerinnen Laura, Julia, Sarah, Anastasia (v.l. Reihe unten) und Maria gemeinsam mit Irene Jakobs vom Zentrum für Therapeutisches Reiten und Lehrerin Maren Koeppel (v.r. stehend) nach bestandener Prüfung ihre Urkunden.

Stolberg. In der Stolberger LVR-Gutenbergschule steht Therapeutisches Reiten mit auf dem Stundenplan. Zwei Mal in der Woche gehen rund zehn Schülerinnen und Schüler zum heilpädagogischen Voltigieren - ein zusätzliches Unterrichtsangebot der Schule des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) mit dem Förderschwerpunkt Sprache.

Jetzt haben fünf Schülerinnen das Erlernte unter Beweis gestellt: Sie legten erfolgreich die Prüfung zum „Steckenpferd” und „Kleinen Hufeisen” ab, die Motivationsabzeichen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre. Gemeinsam mit Pferd Aladin und der Unterstützung von Lehrerin Maren Koeppel hatten sich die Mädchen im Zentrum für Therapeutisches Reiten in Stolberg ein Jahr intensiv auf ihren großen Tag vorbereitet.

„Bereits an 26 der 41 Förderschulen des LVR gibt es das Therapeutische Reiten. Damit bieten wir eine zusätzliche Therapieform an, die mit Unterstützung der Pferde den Kindern und Jugendlichen hilft, ausgeglichener, zufriedener und für andere Therapien sowie das schulische Lernen zugänglicher zu werden”, sagt LVR-Schuldezernent Michael Mertens: „Das Abzeichen zeigt, dass die Mädchen neben dem Therapieerfolg auch viele neue Kenntnisse und Fähigkeiten erlernt haben. Gratulation zu dieser tollen Leistung”.

„Insbesondere Kinder mit einem erhöhten Förderbedarf im sozial-emotionalen Bereich spüren durch Reiten in der Gruppe erhebliche Verbesserungen im Sozialverhalten”, ergänzt Maren Koeppel, Lehrerin an der LVR-Gutenbergschule und Voltigierpädagogin. „Sie lernen, mit ihren Ängsten umzugehen, sich auf andere einzulassen und sich selbst zu vertrauen. Durch das Abzeichen gewinnen sie noch mal erheblich an Selbstbewusstsein”, so Koeppel.

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