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Rainer Schulte rückt an die Spitze der Siedler

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Drei Vorstand der Siedlergemeinschaft: hinten (v.l.) Hubert Fröschen (2. Kassierer), Franz-Josef Schlömer (Hauptkassierer), Erich Jansen (Beisitzer), Franz Ostländer (alter Vorsitzender), Rainer Schulte (neuer Vorsitzender) und Herbert Cremerius (Beisitzer) sowie vorne (v.l.) Bernd Mertens (2. Vorsitzender), Carina Frings (Schriftführerin). Es fehlen Hans Kaiser und Christoph Baumanns (Beisitzer). Foto: L. Franzen

Stolberg-Donnerberg. Stolz präsentiert Franz Ostländer ein rotes Schild, mit dem die Donnerberger Siedlergemeinschaft vor 20 Jahren eine Aktion ins Leben rief, die bis heute währt: „Gesucht wird: Der letzte Dreck. Wir bieten dafür: Eine saubere Siedlung.“ Der Appell im Stile einer Stellenanzeige verfehlte seine Wirkung nicht.

„Unsere Mitglieder nehmen den Ort Woche für Woche in Augenschein. Bis auf einzelne Schmutzecken ist unsere Siedlung sauber“, lobte Ostländer die fleißigen Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft für ihr Engagement. Dass die Resonanz bei der städtischen Kehraus-Aktion am vergangenen Wochenende – lediglich zwei Anwohnerinnen beteiligten sich am Donnerberger Frühjahrsputz – äußerst dürftig ausfiel, führte Ostländer vor allem auf die geleistete Vorarbeit seines Vereins zurück.

„Beeindruckende Kontinuität“

Dazu zähle auch die Unterhaltung des Ehrenmals in der Michaelstraße und des Siedlerkreuzes in der Heidestraße sowie die Pflege diverser Fußwege in den Donnerberger Grüngürteln durch engagierte Anwohner. „Danke auch den fleißigen Straßenkassierern, die jährlich den Donnerberger Martinszug möglich machen“, endete die Lobeshymne des Vorsitzenden wie sie begann.

Kurze Zeit später hatte Franz Ostländer diesen Posten jedoch nicht mehr inne. Bei der Vorstandswahl trat er nicht mehr an. Die Zeit für einen Generationenwechsel sei gekommen. „Mir hat das Amt viele Jahre Spaß gemacht, aber man wird nicht jünger, und irgendwann muss auch mal Schluss sein“, begründet das „Donnerberger Urgestein“, wie sein Nachfolger Rainer Schulte ihn nannte, die Entscheidung.

Schulte, der 44-jährige Qualitätssicherer aus dem Tulpenweg, bedankte sich nach seiner einstimmigen Wahl bei seinem Vorgänger für dessen jahrzehntelangen Einsatz: „Eine beeindruckende Kontinuität, die für das Ehrenamt nicht selbstverständlich ist.“ Dann richtete er den Blick nach vorne: „Eine unserer ersten Aufgaben wird es sein, neue Mitglieder zu gewinnen und das Gefühl einer Gemeinschaft zu vermitteln beziehungsweise wiederherzustellen.“

Schultes erste Amtshandlung: „Ich biete ihnen meinen Briefkasten im Tulpenweg an, um uns Ideen zukommen zu lassen, Kritik zu üben und auch Lob auszusprechen.“

Mit „uns“ meinte das neue Gesicht der Siedlergemeinschaft den gesamten Vorstand, dem die Siedler im Pfarrheim St. Josef ihr breites Vertrauen aussprachen: Bernd Mertens (2. Vorsitzender), Franz-Josef Schlömer (Hauptkassierer), Hubert Fröschen (2. Kassierer), Carina Frings (Schriftführerin), Erich Jansen und Hubert Cremerius (Beisitzer) erhielten ebenso ein einstimmiges Votum wie die beiden neuen Beisitzer Christoph Baumanns und Hans Kaiser.

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