Stolberg-Atsch - Radweg sichert Sebastianusstraße

Radweg sichert Sebastianusstraße

Von: dim
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Stolberg-Atsch. Der künftige kombinierte Rad- und Fußweg an der Sebastianusstraße war Gegenstand einer Bürgerversammlung, bei der die Stadt mit geballter Kompetenz vertreten war.

Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt, Josef Hansen, der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt, Helmut Hersch von der Abteilung für Entwicklung und Planung sowie Dipl.-Ing. Gerd Schwietering vom Planungsbüro saßen den knapp 40 anwesenden Anwohnern und Interessierten gegenüber, um die bisherige Planung der baulichen Maßnahme vorzustellen.

Die bisherige Planung, weil man von der Kompetenz der Anwohner in Form ihrer ortsgebundenen Alltagserfahrungen profitieren wolle, betonte Schwietering: „Ich bin dankbar für Kritik und Einwände, die helfen können, etwaige Planungsmängel im Vorfeld zu erkennen und in der Umsetzung auszumerzen.”

Pickhardt erklärte, die Baumaßnahme entspräche weitgehend der Planung, die der Verkehrsausschuss der Stadt Stolberg bereits vor knapp zehn Jahren beschlossen habe, und werde nun im Zuge des kommenden Autobahnanschlusses in Eilendorf vom Landesbetrieb umgesetzt. „Wir sind zuversichtlich, dass die Realisierung 2013 beginnen kann und noch im selben Jahr abgeschlossen sein wird. Finanziert wird die bauliche Maßnahme aus Landesmitteln; lediglich soweit Gehwege und Parkplätze betroffen sind, muss die Stadt Mittel bereitstellen”, beschrieb der Fachbereichsleiter.

Mit dem Bau des kombinierten Rad- und Fußwegs seien zum Beispiel durch Querungshilfen auch geschwindigkeitsreduzierende Effekte verbunden, die in Zukunft notwendig werden würden, führte Schwietering aus: „Derzeit befahren 5 500 Fahrzeuge - davon rund 270 Lkw und Busse - täglich die Sebastianusstraße. Nach dem Autobahnanschluss werden es voraussichtlich 13 000 sein, von denen etwa 780 zum Schwerlastverkehr zählen.”

Der Ingenieur erläuterte den aktuellen Stand der Planung, wobei er auch die Parkplatzproblematik nicht außen vor ließ: Aus den 186 vorhandenen Stellplätzen würden nach Abschluss der Arbeiten 171 werden; der nicht zu verhindernde Verlust von Parkplätzen liege bei nur acht Prozent, sagte Schwietering. Anschließend stellte er sich den Sorgen und Nöten der Anwohner und sicherte ihnen zu, diese konkret in die Planung miteinzubeziehen, um - so weit möglich - Abhilfe zu schaffen.

Etwa bei den laut den Anwohnern gefährlichen Ausfahrten der Hermann-Löns-Straße oder der Straße „Im Hirschfeld”. An diesen Stellen werde Schwietering nach Lösungen suchen, etwa prüfen, ob ein Niveauausgleich das Höhenprofil verbessern könne. Außerdem werde man den Weg der Radfahrer kanalisieren und so möglichst viel Abstand zu den Gefahrenstellen schaffen.

Ähnliches werde auch im Bereich zwischen der Straße „An den Sandgruben” und der Nordstraße geschehen. Dort werden die Radfahrer an der Seite des Spielplatzes entlanggeleitet werden, damit sie nicht mit Anwohnern kollidieren, die mit dem Auto ihr Grundstück verlassen.
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