Radsporttag in Stolberg: Tolle Rennen und aufstrebende Talente

Von: Dirk Müller
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50 Elitefahrer kämpfen um den Sieg beim Hauptrennen in Gressenich. Foto: D. Müller

Stolberg-Gressenich. Die sechs Rennen haben eindrucksvolle sportliche Leistungen gezeigt und spannende Unterhaltung geboten, während das Wetter durchwachsen war, die Zuschauerzahl vielleicht auch dementsprechend ausbaufähig – so könnte das Fazit des langen BSR-Radsporttags in Gressenich lauten.

Und so sieht es auch Reiner Sorge, Vorsitzender des ausrichtenden Radsportclubs (RSC) Stolberg: „Wir haben tolle Rennen erlebt und dabei manches aufstrebende Talent gesehen.“ Einer der Stars von morgen könnte etwa Heiko Homrighausen (RC Zugvogel Aachen) sein, der im Rennen der U17-Jugend mit einer sehr beachtlichen Leistung gewann.

Quantec-Fahrer Monreal Zweiter

Als anderes Beispiel führt Sorge Marco Müller-Sciacca vom Radsport-Team Köln an: „Er ist die Hälfte des Rennens der C-Amateure, also mehr als 30 Kilometer, vorneweg gefahren und brachte den Sieg nach Hause. Das war klasse.“ Mit Florian Monreal auf dem zweiten Rang des Profirennens, das André Schule gewann, ist Sorge auch zufrieden, schließlich fährt Monreal für den Kupferstädter Rennstall Quantec Indeland.

Für den obersten Macher hinter den Kulissen sind aber Organisation und Umsetzung des BSR-Radsporttags beinahe genauso wichtig wie der sportliche Aspekt. „Alles hat gut funktioniert, und vielen Menschen gebührt dafür herzlicher Dank“, sagt Sorge und beginnt aufzuzählen: Zunächst sei die Stolberger Rennserie in der glücklichen Situation, schon seit vielen Jahren treue Sponsoren zu haben.

Zahlreiche freiwillige Helfer vom Deutschen Roten Kreuz und rund 20 Mitglieder des RSC hätten tüchtig mit angepackt: „Wir sind mittlerweile wirklich gut eingespielt, was man beim Abbau und Aufräumen am Sonntagabend gesehen hat. Das ging schneller denn je.“

Die Anwohner in Gressenich seien wie immer sehr verständnisvoll, und die Zusammenarbeit mit der Stolberger Stadtverwaltung erfreulich gut gewesen. Doch habe es bei dem großen Radrenntag auch Schattenseiten gegeben – oder besser gesagt Regenseiten. „Vor dem Kinderrennen hat es leider richtig geschüttet, so dass die Teilnehmerzahl nicht so hoch war“, hadert Sorge, doch Regengüsse seien nun mal bei einer Outdoor-Sportart nicht zu vermeiden. Einige wetterfeste Kinder traten bei dem lizenzfreien Rennen aber dennoch in die Pedale; die schnellsten waren Max Scheffler (5-6 Jahre), Anna Strack (7-8) und Manuel Meyer (9-10).

Vom Regen abgeschreckt

Leider ließen sich wohl auch einige potenzielle Besucher vom Regen abschrecken, obwohl es in den trockenen Phasen des Tages gut ausgesehen habe: „Teilweise waren richtig viele Leute da, was uns für das Hauptrennen Mut gemacht hat.“ Als die Elitefahrer am Abend starteten, blieben jedoch manche Teile des Rundkurses menschenleer. „Das Wetter und die Urlaubszeit haben sicher nicht für uns gesprochen. Ich hätte mir schon mehr Zuschauer gewünscht, aber welcher Veranstalter tut das nicht“, meint Sorge.

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