Radfahren im Doppelpack

Von: eis
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Manfred Schanze (l.) war einer
Manfred Schanze (l.) war einer vom 20 Helfern des RSC Stolberg, die die Radtourstikfahrt mit Station in Mausbach abwickelten.

Stolberg. Es ist das Sorglos-Paket, das die Städteregion und der RSC Stolberg für die Radfahrer geschnürt haben. Die Städteregion hatte während des Kulturfestivals den Kaiserplatz zum Startpunkt für ihren Fahrrad-Actionstag ausgewählt und dort einen Infostand aufgebaut.

Zeitgleich veranstaltete der RSC Stolberg seine traditionelle Radtouristik mit dem Bürgerhaus in Mausbach als Ausgangspunkt. Das bot den Vorteil, dass Verpflegungsstationen und Routen gemeinsam angeboten werden konnten für Teilnehmer beider Veranstaltungen.

Es war der vierte Rad-Aktionstag der Städteregion: „Nach Herzogenrath, Baesweiler, Eschweiler und Aachen sind wir nun in Stolberg. Wir haben wunderbares Wetter. Bei den drei Aktionstagen zuvor hatten wir das Pech, dass es regnete”, sagte Ralf Oswald von der Städteregion. Ziel der Veranstaltung sei, die Radfahrwege in der Städteregion bekannter zu machen und somit auch die umweltfreundliche Art der Fortbewegung zu propagieren.

Heute wird navigiert

Radeln mit der guten alten Karte im Netz auf dem Gepäckträger ist out: Heutzutage fährt oder „navigiert” man mit GPS. Seine genaue Position mittels des Navigationssatellitensystems zu ermitteln, ist die Basis des Geocaching - eine Schatzsuche der modernen Art mittels GPS. Das Geocaching unter sachkundiger Leitung inklusive des Bereitstellens der Geräte dafür war eins der Angebote beim Fahrrad-Aktionstag. Aber ausgedient hat die gute, alte Karte noch nicht.

Die Teilnehmer wurden mit Kartenmaterial, vielen weiteren Infos zum Radfahren in der Region, aber auch mit Flickzeug versorgt. Wer keine Lust hatte, sich bergauf abzumühen, für den sind Pedelecs die Lösung. Dieses Rad wird zwar mit Muskelkraft angetrieben, aber der zugeschaltete Elektromotor macht das Überwinden von Anhöhen zum Kinderspiel.

Kein Pedelec hat offenkundig Hermann Kassel aus Eschweiler. Sein Gesicht ist schweißnass. „Hier geht es tüchtig bergauf”, sagte er im anerkennenden Tonfall, als er im Mausbacher Bürgerhaus beim RSC eintrifft. Rund 73 Kilometer will er im Laufe des Tages fahren - sagt 75-Jährige. Ebenfalls äußerst fit ist Heinrich Radermacher (72) aus Herzogenrath, sein Tagespensum lag sogar bei 100 Kilometern.

Arndt Kohn war einer der 20 Helfer des RSC, die die Teilnehmer mit Getränken, Essen und Informationen versorgten, Karten abstempelten oder die Wegweiser aufgestellt hatten. „Wenn ich bei einer Radtouristik teilnehme, profitiere ich ja auch davon, dass der Gastgeberverein alles vorbereitet hat. Es ist ein Geben und Nehmen”, erklärt der 30-Jährige sein Engagement.Teilgenommen an der Stolberger Radtouristik haben 340 Radler. Beim Fahrrad-Aktions-Tag der Städteregion waren es 140 Aktive, die sich aufs Radel geschwungen haben.
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