Prym Fashion stellt Produktion in Wuppertal ein

Von: gro
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Entspannung in Sicht: Auch am Prym-Stammsitz in Stolberg macht sich der wirtschaftliche Aufschwung bemerkbar. Geschäftsführer Andreas Engelhardt mahnt dennoch weiter zur Zurückhaltung. Foto: M. Grobusch

Stolberg/Wuppertal. Das Stolberger Unternehmen Prym Fashion schließt zum 30. September aus Kostengründen seinen Produktionsstandort in Wuppertal. Lediglich rund zehn Beschäftigte aus dem Bereich Vertrieb und Entwicklung sollen dort bleiben. Das hat der Vorsitzende der Geschäftsführung, Andreas Engelhardt, am Freitag auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt.

Nur wenige Mitarbeiter hätten das Angebot angenommen, in die Werke im italienischen Lecco oder in Stolberg zu wechseln, wohin auch die Fertigung verlagert wird. Im Rahmen eines „sehr fairen Sozialplanes” würden somit knapp 40 Mitarbeiter ausscheiden. Die Maßnahme soll dazu beitragen, das für das Geschäftsjahr 2010 ausgegebene Ziel einer „schwarzen Null” im operativen Geschäft zu erreichen.

Der Stammsitz Stolberg dürfte von der Schließung profitieren. „Natürlich stärkt jede Arbeit, die nach Stolberg verlagert wird, den hiesigen Standort”, erklärte Engelhardt. Gleichwohl betonte er, „dass wir in aller Konsequenz unsere Restrukturierungsmaßnahmen fortsetzen werden.” Bis Ende 2010 will der Prym-Konzern mit seinen drei Divisionen Fashion, Consumer und Inovan weltweit rund 40 Millionen Euro einsparen. Die Arbeitnehmer tragen rund 16 Millionen Euro zu dieser Summe bei.
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