Prozessauftakt: 31-Jähriger aus Vicht wegen Mordes angeklagt

Von: sil
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Stolberg-Vicht/Aachen. Kurz vor Weihnachten hat sich in Vicht ein schreckliches Familiendrama abgespielt.

Die Staatsanwaltschaft Aachen hat inzwischen Anklage gegen den 31-Jährigen erhoben, der seine Mutter in ihrem Haus ermordet haben soll.

Der Angeklagte hat die Tat nach Angaben der Staatsanwaltschaft Aachen bislang bestritten. Ihm wird vorgeworfen, seine Mutter erschlagen und dabei getreten zu haben. Er war nach der mutmaßlichen Tat am Morgen von Vicht aus geflüchtet und wurde am späten Abend von der Polizei in Düren gestellt und festgenommen.

Das Opfer hatte einen Gerichtstermin nicht wahrgenommen, weshalb die zuständigen Mitarbeiter aufmerksam wurden. Der Ehemann fuhr nach Hause, um nach seiner Frau zu schauen. Zu diesem Zeitpunkt war sie bereits tot. „Wir gehen nach bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass der Grund für die Ermordung darin zu suchen ist, dass er Geld von seiner Mutter haben wollte”, erklärte Oberstaatsanwalt Robert Deller auf Anfrage unserer Zeitung. Es habe bereits vor der Tat mehrmals Streit zwischen dem Angeklagten und seinen Eltern gegeben. Es werde bisher ausgeschlossen, dass weitere Personen an dem Mord beteiligt waren. Der Beschuldigte sei vor der Tat strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten.

Der Prozess beginnt am Mittwoch, 8. Juni, vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Aachen. Es sind drei Verhandlungstage angesetzt.
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