Radarfallen Blitzen Freisteller

Prominente Namen kämpfen um den Sieg

Von: Dirk Müller
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Es geht wieder rund in Breinig: Nach den Jugendlichen und den Hobbyfahrern steigen am Sonntagnachmittag auch die Profis wieder in die Pedalen. Foto: H. Eisenmenger

Stolberg-Breinig. Wenn es am Sonntag wieder heißt „Rund in Breinig”, eröffnen die Kinder das temporeiche Sportereignis. Ihnen folgen die Amateure, dann die Jugendlichen, bevor der Duathlon die letzte Gelegenheit für Hobbysportler bietet, sich in Szene zu setzen, denn ab 17 Uhr gehört der Kurs ganz den Profis.

„Der Radsport ist ein Breitensport, und die Förderung der Jugend ist uns ein sehr wichtiges Anliegen”, erklärt Rennleiter Reiner Sorge. „Die Nachwuchsfahrer haben beim BSR-Radrenntag die tolle Gelegenheit, auf eben dem abgesperrten Kriteriumskurs zu fahren, auf dem sich am Nachmittag die Profis messen werden.”

Sorge verweist darauf, dass Kinder, Jugendliche und Amateure sich zu den Rennen und dem Duathlon im Vorfeld online, aber am Sonntag auch noch bis 30 Minuten vor dem Start der jeweiligen Rennen anmelden können. Den besten Kindern (ab neun Jahre) und Jugendlichen winken attraktive Sachpreise, doch alle erhalten eine persönliche Urkunde und eine Trinkflasche, auf der ein Stück Radsportgeschichte verewigt ist.

„Quäl dich du Sau!”, rief Udo Bölts seinem damaligen Teamkollegen Jan Ulrich zu. Allerdings nicht 1997 bei dem Start beider Radsportgrößen in der Kupferstadt, sondern zuvor bei der legendären Bergetappe „L´Alpe d´Huez” der Tour de France. Dieser kultige Ausspruch ziert die Trinkflaschen, die alle startenden Kinder mit nach Hause nehmen können. Um an dem BSR-Radrennen teilzunehmen brauche es lediglich ein Rad mit funktionierenden Bremsen und natürlich einen Helm, so der Rennleiter, denn „ohne Helm geht gar nichts”.

Seit drei Jahrzehnten ist Sorge nun bereits der „Stolberger Renndirektor” und auch in diesem Jahr ist es ihm erneut gelungen, ein hochkarätiges Fahrerfeld der Profis in die Kupferstadt zu locken. Knapp 50 Fahrer aus 19 Teams werden am Sonntag 70 rasante Runden in Breinig drehen. Das Stolberger Team Kuota-Indeland wird mit neun Fahrern die zahlenmäßig stärkste Mannschaft sein.

Für ein Wiedersehen mit alten Bekannten sorgen einige ehemalige Fahrer des Kupferstädter Rennstalls. So schickt das Team Nutrixxion Sparkasse neben seinem Sprinter Steffen Radochla unter anderem auch Michael Schweizer ins Rennen. Andreas Stauff geht für Quick Step an den Start, und das Luxemburger Team Differdange entsendet mit Tjarco Cuppens und dem Stolberger Robert Retschke gleich zwei „Ehemalige”. Für das Team Milram fahren Thomas Fothen und Markus Eichler, der ebenfalls einst in den Diensten des Stolberger Profiteams stand, wie auch Thomas Bontenackels (Team Seven Stones), Mathias Jelitto (RSV Düren) und Ren Schild (Levrier Test Team). Außerdem startet der ehemalige T-Mobile- Sprinter Eric Baumann für Jens Heppners aufstrebendes Team NetApp, Robert Wagner für Skil Shimano und mit dem Team Worldofbike wird ein griechischer Rennstall vertreten sein.

Rennleiter Sorge betont, dass viele Faktoren nötig sind, um eine Veranstaltung in dieser Größenordnung durchführen zu können: „Ohne die vielen engagierten Helfer wäre der BSR-Radrenntag nicht möglich. Das gilt auch für die Unterstützung der Sponsoren, auf die wir ebenso angewiesen sind. Nicht zuletzt tragen die Anwohner zum Gelingen bei, indem sie das Spektakel vor ihrer Haustür freundlich aufnehmen und am Sonntag nicht an der Strecke parken.”

Alle wichtigen Infos zum zum Radrenntag am Sonntag, 22. August in Breinig:

11 Uhr Rennen 1, Kinder.
11.30 Uhr Rennen 2, Amateure C.
13.30 Uhr Rennen 3, Jugend.
14.30 Uhr BKK ALP plus Duathlon
17 Uhr Rennen Profi Elite.

Anmeldungen Radrennen: sorge.reiner@t-online.de, Anmeldungen Duathlon: http://www.bkkalpplus-duathlon.de oder am Renntag bis jeweils 30 Minuten vor dem Start bei der Rennleitung.

Die Fahrer des Teams Kuota-Indeland und ihre Startnummern am Sonntag: Matthias Bertling (1), Björn Glasner (2), Michael Kurth (3), Marcel Meisen (4), Emmanuel van Ruitenbeek (5), Daniel Mrosek (6), Luc Hagenaars (7), Alex Schmitt (8) und Daniel Westmattelmann (9).

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