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Programm des 18. Stolberger Musiksommers vorgestellt

Von: mlo
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Dirigiert den Kinderchor beim Kinderkonzert in St. Mariä Himmelfarth: der Stolberger Kantor Jo Schulte.

Stolberg. Mit sieben Konzerten, verteilt auf März bis November, geht der 18. Stolberger Musiksommer in die Saison 2011. Das Sonderkonzert „Stolberger musizieren für Stolberger” soll am Samstag, 26. März, um 19.30 Uhr im Zinkhütter Hof als Benefizkonzert den Musikreigen einleiten.

Miriam Löhr, Robin Angermann und das Stolberger Gitarrenensemble mit Yannick Heeren, Stefan Kaesmacher, Matz Müller, Alexander Schwabauer, Fabian Kaesler und Hai Son Pham sowie Carlos Cachafeiro sorgen für einen hörenswerten Musikabend.

Szenen aus Oper und Operette

Am Samstag, 14. Mai, ab 20 Uhr gestaltet im Museum Zinkhütter Hof der Eschweiler Kantor und Pianist Jozsef Acs den Klavierabend mit Werken von Franz Liszt, an dessen 200. Geburtstag mit diesem Abend erinnert wird.

Jiddische Musik gibt es am Samstag, 18. Juni, ab 20 Uhr mit Ulrich von Wrochem, der zu den Größen in der internationalen Bratschenszene gehört. Er studierte bei Heinz Kirchner, Helmut Heller und Georg Neikrug. Seine Karriere führte ihn seit 1966 bis in die Position des Solobratschers der Berliner Oper und der Mailänder Scala unter Claudio Abbado und als Solist mit berühmten Orchestern zusammen. Seit einigen Jahren ist er freiberuflich tätig, und gibt Meisterkurse in Ägypten, Russland, Syrien, Brasilien, China, Korea und USA.

Kammermusikpartner waren außer Wolfram Lorenzen die Pianisten Jörg Demus, Bruno Canino und Alfons Kontarsky. Mit Jessye Norman spielte er bei Philips die „Bratschenlieder” von Johannes Brahms ein. Er spielt auf einer „alemannischen” bemalten Bratsche von 1700. In der Stolberger BurgÊ spannt er den Bogen von historischen Vorlagen bis zu zeitgenössischen Anregungen aus der Klezmerszene. Dabei wird deutlich, wie viele Stilrichtungen die Klezmermusik aufgesogen und beeinflusst hat.

Natürlich darf das Kinderkonzert beim Stolberger Musiksommer nicht fehlen. Im neuen Jahr findet es erstmalig in der Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt statt und zwar am Sonntag, 17. Juli, nachmittags um 15 Uhr. Mitwirkende sind diesmal der Kinderchor Jo Schulte und das Kinderorchester der Musikschule Aachen unter Marion Simons-Olivier. Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren musizieren und singen für interessierte Kinder in Stolberg.

Das „Iubar Trio” verspricht am Samstag, 13. August, um 20 Uhr im Rittersaal der Burg einen unterhaltsamen Abend mit Liedern, Arien und Szenen aus Oper und Operette. Rebecca Engel (Sopran), Eva-Maria Falk (Sopran) und Anna-Sophie Sczepanek (Piano) präsentieren ihr aktuelles Programm „Sommerfantasie”, das von Szenen aus „Figaros Hochzeit” von Wolfgang Amadeus Mozart und der „Fledermaus” von Johann Strauß bis hin zu „My Fair Lady” von Frederick Loewe reicht.

Den Abschluss bilden am Samstag, 10. September, um 20 Uhr, Jeremy Hulin (Klarinette), Tomoko Yoneyama (Klavier) und Jonas Seeberg (Violoncello) mit einem kammermusikalischen Abend in der Burg. Jeremy Hulin, 1959 in England geboren, studierte Klarinette bei Gervase der Peyer und war Mitglied im National Youth Orchestra of Great Britain. Er setzte sein Studium, Musikwissenschaften und Komposition, am King´s College von Cambridge fort und leitete das Orchester und den Kammerchor.

Nach dem Abschluss „Master of Arts” studierte er mit einem Stipendium an der berühmten Guildhall School of Music & Drama (London) und folgte einem Aufbaukurs Dirigieren bei Villem Tausky, den er mit Bravour abschloss. Daraus resultierte ein weiteres Studium in Berlin bei Prof. Rabenstein, worauf er am Theater und beim Orchester der Stadt Ulm angestellt wurde. 1985 war Hulin Dirigent beim Theater Pforzheim, danach von 1993 bis 2005 am Theater Aachen. 1999 wurde er zum Ehrendirigent des Städtischen Chors Aachen benannt. Seit 1998 arbeitet er am Conservatorium Maastricht, wo er seit 2005 für die musikalische Leitung der Opernabteilung verantwortlich ist.

Gitarre, Viola und Saxophon

Wenn Konzertgitarre, Viola und Saxophon ein Trio bilden, ergibt sich ein ausgesprochen reizvoller Zusammenklang, den man nur selten zu hören bekommt. Diesem Anliegen haben sich die drei MusikerÊ Anja Witt (Gitarre), Christof Hallek (Viola) und Burghard Corbach (Saxofon) verschrieben. Als „Ensemble Saxocord” spielen sie nicht nur im Trio, sondern bieten auch unterschiedliche Duo-Besetzungen an beim Sonderkonzert am Sonntag, 6. November, um 19.30 Uhr im Kupferhof Rosental. Kompositionen von der Renaissance bis hin zum 20. Jahrhundert, wobei der Schwerpunkt in der neueren Zeit liegt, darunter Komponisten wie Iwan Shekow, Bela Bartok, Paul Hindemith, Siggi Schwab, Ernesto Nazareth, Celso Machado garantieren ein äußerst interessantes und sehr hörenswertes Konzerterlebnis.
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