Prioritätenliste für Sportplätze wird abgeschafft

Von: gro
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Stolberg. Für den Stolberger ist dies eigentlich nichts Neues: Durch das Auftragen von Kalk haben sich über die Jahre regelrechte Wülste entlang der Linien auf dem Sportplatz in Werth gebildet. Außerdem sind diverse, zum Teil großflächigere Absackungen zu beklagen.

Bereits im Februar vergangenen Jahres war das Problem Thema im Sportausschuss. Damals hatte das Gremium auch die Prioritätenliste für die Sanierung von Sportstätten fortgeschrieben und die Plätze in Büsbach und Werth auf die ersten beiden Plätze gesetzt.

Während die Arbeiten am Kranensterz - nach zwischenzeitig hitzigen Diskussionen über den Zeitpunkt der Freigabe - abgeschlossen wurden, sind die Zustände am Werther Rasenplatz unverändert. Und das hat seinen Grund: Auf 70.000 Euro beziffert Fachbereichsleiter Josef Braun die Kosten, um die Fläche „einigermaßen wieder herzustellen”, das Doppelte müsste die Verwaltung für eine Grundsanierung auf den Tisch legen - Geld, das die Stadt eigentlich nicht hat und erst recht nicht aufnehmen will, solange die Adler aus Werth sich um einen Zusammenschluss mit dem SV Gressenich bemühen und neben einer Fusion somit auch die Option eines gemeinsamen Platzes im Raum steht.

Allerdings ist nicht nur mit Blick auf Werth Zurückhaltung angesagt. Wie Sportdezernent Wolfgang Zimdars auf Anfrage unserer Zeitung am Donnerstag bestätigt hat, ist die Prioritätenliste im Einvernehmen mit dem Stadtsportverband abgeschafft worden. Statt der jährlich festgeschriebenen Sanierung von zwei Anlagen will sich die Stadt zukünftig auf die Maßnahmen zur „Sicherstellung der Bespielbarkeit” beschränken.

Rund 60.000 Euro sind für 2009 veranschlagt, vorrangig für den Rasenplatz in Breinigerberg, die Torräume von Frisch-Froh Stolberg und die Tribünen im Stadion Glashütter Weiher. Die übrigen 100.000 Euro, die Stolberg in diesem Jahr vom Land NRW als Sportpauschale erhält, sollen für den späteren Bau einer Kunstrasenanlage zurückgelegt werden.
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