Stolberg - Positive Bilanz der Frauen-Union

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Positive Bilanz der Frauen-Union

Von: dö
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Stattete der Stolberger Frauen-Union einen Besuch ab: Isabelle Weykmans. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Ein abwechslungsreiches Programm hat die Jahresarbeit der Stolberger Frauen-Union geprägt. Neben Informations- und Wahlkampfveranstaltungen haben sich die Christdemokratinnen beim „Multi-Kulti-Treff“ in der Velau auch dem interkulturellen Dialog und der Eingliederung von Migranten in die deutsche Gesellschaft gewidmet. Darüber hinaus spielten schulische Themen und die Geselligkeit im ausklingenden eine große Rolle.

Gut besucht war auch die Informationsveranstaltung, bei der sich der evangelische Pfarrer Andreas Hinze des Themas „Neudeutsches Heidentum mit Querverbindung zur NPD“ angenommen hatte. Diese Übersicht stellt nur eine kleine Auswahl der Themen dar, die jetzt bei der Jahreshauptversammlung der Frauen-Union im Evangelischen Gemeindezentrum im Mittelpunkt standen.

Den Jahresbericht trug die stellvertretende Vorsitzende Brigitte Knauff-Kirch vor. Sie erinnerte die anwesenden Mitglieder in ihrem Rückblick unter anderem an die Besuche bei Belgiens Deutschsprachiger Gemeinschaft und bei der Europa-Parlamentarin Sabine Verheyen in Brüssel.

„Wir haben gute Arbeit geleistet und unsere Frauen in das politische Alltagsleben eingebunden“, stellte die Vorsitzende Edith Nolden fest, die anschließend Isabelle Weykmans das Wort erteilte. Für ihr Referat hatte sich die Ministerin für die Bereiche Kultur, Medien und Tourismus das Thema „Die Deutschsprachige Gemeinschaft in Belgien und Europa – aktuelle Herausforderungen einer Grenzregion“ ausgesucht. Ihren Vortrag begann sie mit der Erläuterung der Gliederungen des belgischen Föderalstaates. Laut Weykmans sind die Trumpfkarten der Deutschsprachigen Gemeinschaft die günstige Lage und eine mehrsprachige Bevölkerung.

„Wir sind Profis der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und für das Europa der Regionen geradezu prädestiniert“, versicherte die Ministerin stolz. Die Versammlung ermunterte sie zur Partnerschaft und Zusammenarbeit innerhalb Europas.

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