Stolberg-Velau - Politiker stellen sich den Anwohnerfragen

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Politiker stellen sich den Anwohnerfragen

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Stolberg-Velau. Ungepflegte Grundstücke, Geschwindigkeitsüberschreitungen, Lärmbelästigungen, eine sanierungsbedürftige Bausubstanz und das Zusammenleben von Migranten und Einheimischen standen im Mittelpunkt eines Gesprächsabends, zu dem die von Volker Kolauch geleitete Velauer Initiative «Wir in unserem Viertel» ins Pfarrheim Franziskus Keller geladen hatte.

Dabei kamen rund 40 Anwohner und 20 Kommunalpolitiker, unter ihnen die Bürgermeisterkandidaten Ferdi Gatzweiler (SPD), Paul M. Kirch (CDU) und Bernd Engelhardt (FDP),zusammen. Ziel war es, die Politiker mit den Problemen der Velau zu konfrontieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Um jedem Anwohner die Möglichkeit zu eröffnen, allen Politikern die gleiche Frage zu stellten, hatte die Initiative ein rotierendes System gewählt, bei dem jeweils ein von Politikern besetzter Tisch nach dem anderen angesteuert wurde.

So wurde Gatzweiler um Hilfe gebeten als es um die Pflege eines verwilderten Grundstückes ging und Geschwindigkeitsüberschreitungen im Bereich der Memel- und Mittelstraße angesprochen wurden. Auch Paul M. Kirch musste sich Verkehrsproblemen widmen. Denn ein Anliegen der Anwohner ist es, durch mehr Kontrollen und geschwindigkeitshemmende Maßnahmen den Durchgangsverkehr in der Velau zu unterbinden und zu erschweren.

Sanierungsbedarf angemeldet

Bernd Engelhardt sah sich mit dem Zustand der städtischen Häuser im Bereich der Straße Alte Velau konfrontiert. Von den Bürgern wurde erheblicher Sanierungsbedarf angemerkt. Der Kommunalpolitiker empfahl, die vorhandene Bausubstanz so zu nutzen, dass ein oder zwei Gebäude zu einem Zentrum zusammengefasst werden könnten. Heinrich Willms von den Grünen sah sich mit dem Wunsch nach der Einrichtung einer Gesamtschule konfrontiert. Wie nicht anders zu erwarten, befürwortete Willms die Gründung einer solchen Einrichtung.

Zum Gefahrenpunkt Eschweilerstraße musste sich der Jüngste in der Runde, der 19-jährige Felix Bläsius Gedanken machen, der die Jungen Liberalen, die Nachwuchsorganisation der FDP, vertrat. Um Unfälle zu verhindern, wurde von den Anwohnern an der Einmündung Nikolaus- /Eschweilerstraße die Einrichtung einer Bedarfsampel gefordert.

Als keineswegs repräsentativ aufgrund der geringen Teilnehmerzahl bezeichnete Kolauch das Abstimmungsergebnis nach Ende der Gesprächsrunde. Demnach käme die CDU auf 38,5 Prozent der Stimmen. Die FDP erhielte 19,1 Prozent, die SPD 15,4, die Grünen 7,7 sowie UWG und ABS jeweils 3,9 Prozent. Zufrieden mit den Antworten der Politiker, die schwerpunktmäßig die Themen Integration, Sauberkeit, Immobilienpreise, Verkehr sowie Jugend- und Sozialpolitik betrafen, zeigten sich 73 Prozent der Befragten.
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