Politik drängt auf digitale Anzeigen

Von: -jül-
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Stolberg. Da waren die Vertreter der großen Koalition aber einmal ungehalten über die Mitteilung der Verwaltung.

Wie bereits vor einem Jahr musste Beigeordneter Tobias Röhm erneut dem Verkehrsausschuss mitteilen, dass der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR) weiterhin kein Geld hat, um die Einführung dynamischer Fahrgastinformationsanlagen (DFI) in der Kupferstadt mit 95 Prozent zu bezuschussen.

Zunächst sechs Haltestellen innerhalb der intensiv von Bus und Bahn frequentierten Innenstadt möchte die Politik mit den digitalen Fahranzeigen in Echtzeit ausgestattet wissen. Insgesamt gut 265.000 Euro würden dafür fällig. Seit zwei Jahren rennen die Stolberger der Aseag wegen zeitgemäßer Anzeigetafeln hinterher.

Die hat gut 60 davon in Nachbarkommunen installiert – finanziert durch Fördermittel des NVR nebst kommunalem Anteil –, nur halt nicht in Stolberg. Aber die Mittel des NVR werden immer knapper, warb Röhm um Verständnis. Bis ins Jahr 2019 seien bereits alle Fördermittel ausgeschöpft. Noch einmal verhandeln soll der Beigeordnete nun beim NVR, forderten CDU und SPD. Die Anzeigetafeln seien auch ein Baustein zur Aufwertung der Innenstadt.

Eine gute Nachricht hatte Röhm dann doch noch vom NVR im Gepäck: Die 90-prozentige Förderung für das Parkhaus Hauptbahnhof ist für 2019 eingeplant.

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