Stolberg - Planungssicherheit für die KOT auf dem Donnerberg

Planungssicherheit für die KOT auf dem Donnerberg

Von: gro
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Stolberg. Planungssicherheit hatte die Politik für die freien Träger der Jugendarbeit in Stolberg gefordert und deshalb einstimmig im Rat den Beschluss gefasst, die Zuschüsse bis 2014 trotz der akuten Finanzmisere der Stadt unangetastet zu lassen.

Weil die Mittel bereits seit Jahren nicht mehr erhöht worden seien und es eine Anhebung auch in den kommenden vier Jahren nicht geben wird, werde in diesem Bereich bereits ein ausreichender Beitrag zur Haushaltskonsolidierung geleistet, lautete der einhellige Tenor.

Für die KOT St. Josef auf dem Donnerberg sollen deshalb auch in den kommenden Jahren die gewohnte Personal- und Sachkostenzuschüsse gezahlt werden. Als Rechtsnachfolgerin der katholischen Kirchengemeinde St. Josef hat die neue Großpfarre St. Lucia einen entsprechenden Antrag eingereicht, über den der Jugendhilfeausschuss am Donnerstag nächster Woche entscheiden wird.

Hintergrund ist, dass der bislang gültige Vertrag zum 31. Dezember 2010 ausläuft. Demnach möchte die Kirche auch weiterhin die Hilfe in Höhe von jährlich 14180 Euro für Personal und 3068 Euro für Sachkosten in Anspruch nehmen. Gewährleistet werden soll damit auch in Zukunft die Beschäftigung einer hauptamtlichen Kraft in der KOT sowie die Deckung von Kosten in der Jugendarbeit der Einrichtung auf dem Donnerberg.

„Die KOT hat in den vergangenen Jahren im Bereich der Jugendhilfe durch ihr Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit eine wichtige Freizeit- und Sozialisationshilfe angeboten”, betont der städtische Fachbereichsleiter Willi Seyffarth. Und: „Die Einrichtung bietet Kindern und Jugendlichen wichtige Orientierungshilfen an und ist als Träger der offenen Jugendarbeit in Stolberg bei der Zunahme der aktuellen Problembereiche ein wesentlicher Bestandteil der gesetzlich festgelegten Jugendhilfe.”

Für diese ist in letzter Instanz die Stadt verantwortlich, die aber auf Trägervielfalt setzt und deshalb eine weitere Bezuschussung der KOT uneingeschränkt befürwortet - zumal die Pfarre St. Lucia klargestellt hat, dass sie die Einrichtung nur dann in ihrer jetzigen Form weiterführen könne, wenn eine Förderung durch die Stadt sichergestellt sei. Eine Verlängerung des Vertrages mit der Stadt stuft Willi Seyffarth deshalb als „dringend erforderlich” ein.
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