Pilgerkapelle erneut zerstört

Letzte Aktualisierung:

Werth/Gressenich. Zum wiederholten Male von Vandalen heimgesucht wurde die kleine Pilgerkapelle auf dem Verbindungsweg zwischen Werth und Gressenich.

Dieser wird regelmäßig von den Heimbach-Pilgern St. Josef Werth gegangen, und die waren es auch, die die kleine Kapelle dort bereits in den 70er Jahren errichtet haben. „Ich begreife das einfach nicht”, sagte der Vorsitzende der Heimbach-Pilger, Hans Ingermann, angesichts der erneuten Verwüstung. Wie ein Schlachtfeld habe der Ort nach dem erneuten Übergriff in den Osterferien ausgesehen.

Die Umzäunung wurde eingetreten, Blumen aus Waschbetonkübeln gezerrt und der Mülleimer umgekippt. Mittlerweile sind die Schäden beseitigt worden - auch zum wiederholten Male. Der Ärger über so viel Zerstörungswut ist aber nicht beseitigt, auch nicht die Angst vor dem nächsten Mal.
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