Peltzer-Werke in Schieflage: Elf Entlassungen

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Die Peltzer-Werke müssen sich von elf Mitarbeitern trennen. Foto: O. Hansen

Stolberg. Die Peltzer-Werke an der Prattelsackstraße trennen sich von elf ihrer insgesamt 70 Mitarbeitern. Geschäftsführung, Betriebsrat und IG Metall haben sich bereits auf einen entsprechenden Sozialplan verständigt. Offen ist noch, wann die Entlassenen ihre Abfindungen erhalten werden.

Das Unternehmen, das noch rund 70 Mitarbeiter beschäftigt, ist auf die Bearbeitung von Blechmetallwaren spezialisiert. In Stolberg werden die Bleche umgeformt, getrennt oder zusammen gefügt und bei Bedarf beschichtet. Hier entstehen Blechverkleidungen und Gehäuse, etwa für Schaltschränke, Tresore oder Parkscheinautomaten.

Die Peltzer-Werke, die vor einem guten Jahrzehnt Insolvenz angemeldet hatten, waren unter neuer Leitung wieder zu einer anerkannten Größe auf dem Markt geworden. Mit zwischenzeitlich 100 Mitarbeitern und einer Kooperation mit der RWTH Aachen. Die Firma hat sich inzwischen eine eigene Montageabteilung aufgebaut.

Umsatzeinbrüche infolge nachlassender Nachfrage auf dem Markt und mangelnde Zahlungsmoral der Kundschaft bei steigenden Kosten brachten das Unternehmen zuletzt jedoch erneut in Schieflage. Mit der Folge, dass elf Mitarbeiter gehen müssen. Im Rahmen einer Betriebsversammlung musste die Geschäftsführung jetzt die Entlassung der Beschäftigten mitteilen. Die Auszahlung noch offener Löhne und Gehälter soll möglichst bald erfolgen.

Geschäftsführer Hans-Josef Mertes bestätigte am Montag auf Anfrage dass sich das Unternehmen von Mitarbeitern trennen muss. Man werde nun mit großem Engagement um den Erhalt der verbleibenden Jobs kämpfen. Allerdings müsse man dem Betrieb auch genügend Zeit einräumen, um wieder in ruhiges Fahrwasser zu gelangen.

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