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Pater Laurentius stellt im Zweifaller Karmelitinnen-Kloster aus

Von: tim
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Teil einer Plastik des Künstlers Pater Laurentius Englisch. Das gesamte Gebilde diente bis vor einiger Zeit als Grabstein. Die Kunstschau „Natur und Mensch“ ist bis zum 11. August im Kloster Zweifall zu sehen. Foto: T. Griese

Stolberg-Zweifall. Zum zehnten Mal stellt Pater Laurentius Englisch seine Kunstwerke im Zweifaller Karmelitinnenkloster „Maria Königin“ aus. Zur Eröffnung der Kunstschau „Natur und Mensch“ waren neben dem Geistlichen am Sonntag viele Besucher in den ehemaligen Gebetsraum der sakralen Einrichtung gekommen.

In seiner Ansprache wies Pater Laurentius, der auch als Kunsterzieher tätig ist, im Zusammenhang mit seinen Kunstwerken auf das Zusammenspiel von Schönheit und Grausamkeit im Leben hin. Die Erde bringe den Menschen hervor, sie richte sie aber durch Katastrophen auch zugrunde. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die ausgestellten Kunstwerke – 18 Bilder, allesamt Acryl auf Leinwand, sieben Plastiken, sechs Köpfe und zwei Modelle – in vielfältigen Ansichten Leben und Tod widerspiegeln.

In seinem in Abwesenheit vorgetragenen Grußwort hob Bürgermeister Ferdi Gatzweiler die Vielfalt in Pater Laurentius‘ Schaffen hervor, der zuletzt im August des vergangenen Jahres Werke im Zweifaller Kloster zum Thema „Hohelied“ ausstellte. Gatzweiler wünschte sich, dass die Ausstellung an einem außergewöhnlichen Ort wie dem Kloster beim Besucher einen intensiven Eindruck hinterlasse.

Beethoven und Dvorák

Auch Schirmherr Norbert Gönnewicht, Vorsitzender der Stolberger CDU-Senioren, hob die Bedeutung des Klosters als Ort der künstlerischen Begegnung hervor. Das Kloster sei für viele Menschen in der Region ein unverzichtbares Kleinod, wo man sich mit Kunstbetrachtung zurückziehen könne, sagte Gönnewicht.

Und so war es auch passend, dass es zur Schaueröffnung des im Vossenacker Franziskanerkloster lebenden Künstlers nicht nur etwas für die Augen, sondern auch die Ohren gab.

Die Wuppertaler Musikdozentin und Konzertsängerin Hanna Krieger begleitete die Vernissage mit klassischen Stücken von Ludwig van Beethoven und von Antonin Dvorák.

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