Oldtimer am Zinkhütter Hof

Von: lkf
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Historisches Ambiente und geschichtsträchtige Automobile: Das Oldtimer-Treffen am Museum Zinkhütter Hof genießt bereits Renomee.

Stolberg. „Für Oldtimer habe ich mich schon immer begeistert”, erzählt Sebastian Wenzler. Dem Museumsleiter des Zinkhütter Hofs und seiner Leidenschaft für historische Autos ist es zu verdanken, dass der Anteil jener Fahrzeuge in Stolberg, die mit einem historischen „H-Kennzeichen” ausgestattet sind, einmal im Jahr einen deutlichen Anstieg verzeichnet.

Für Oldtimerliebhaber in der gesamten Städteregion ist das Oldtimertreffen in der Kupferstadt zu einer festen Institution geworden.

Jeden zweiten Samstag im September, am Tag des offenen Denkmals, lädt das Museum für Industrie-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte Oldtimerbesitzer und -interessierte gleichermaßen zu dem traditionellen Treffen ein. So auch am 12. September, wenn sich das Gelände rund um den Zinkhütter Hof wieder in eine nostalgische Dokumentationsstätte der Automobilgeschichte - bei gutem Wetter schätzt Wenzler die Anzahl der Wagen im dreistelligen Bereich - verwandelt.

Neben den zahlreichen Oldtimern auf den Außenflächen des Geländes, erwartet die Besucher und Teilnehmer auch eine Ausstellung im Veranstaltungssaal des Zinkhütter Hofs. In diesem Jahr dreht sich alles um das Thema Urlaub und Reisen, wie Wenzler verrät. So präsentiert ein Citroén-Club aus der Region alte Campingszenen mit Wohnmobilen und den so genannten „Reiseenten”.

Auf viele interessante „Benzingespräche” freut sich Sebastian Wenzler, der natürlich auch einen Oldtimer - einen Citroén Ami Six aus dem Jahre 1967 - besitzt, jetzt schon. Für viele „Markenfreaks” mit der Vorliebe für ganz spezielle Modelle sei das alljährliche Oldtimertreffen eine tolle Plattform sich über ihre Schmückstücke auszutauschen.

Ob am 12. September auch Oldtimerbesitzer mit Modellen aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts dabei sein werden ist natürlich noch nicht bekannt, ganz sicher aber werden alle Oldtimerfreunde an diesem Tag auch das alte Fafnir Cabriolet von 1911 bestaunen können, welches ebenfalls in den Räumen des Stolberger Museums ausgestellt ist.

„Auch die Aachener Region kann auf eine vielfältige Automobilgeschichte zurückblicken, was viele gar nicht wissen”, weist Wenzler auf namhafte Marken wie Fafnir, Cudell oder Scheibler hin, die bis zum Ausbruch der Weltwirtschaftskrise in den 20er Jahre Bestand hatten.

Der Start für das 13. Oldtimertreffen am Sonntag, 12. September, ist um 11 Uhr. Anreisende Clubs oder Personen mit mehreren Fahrzeugen werden aus organisatorischen Gründen gebeten, sich anzumelden. „Allerdings haben wir auch noch nie jemanden wegschicken müssen”, versichert Wenzler.
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