Stolberg-Breinig - NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg besucht Breiniger Steinmetz

CHIO-Header

NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg besucht Breiniger Steinmetz

Von: Lars Brepols
Letzte Aktualisierung:
uhlenberg-bu-web
Mit großem Interesse folgt NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg (vorne) den Ausführungen von Frank Hackenbruch. Foto: L. Brepols

Stolberg-Breinig. „Sie sind durch ihre Taten ein Vorbild und ein Bewahrer unserer Schöpfung”, erklärte Eckhard Uhlenberg. Das gestrige Lob des NRW-Unweltministers war an die Adresse von Frank Hackenbruch gerichtet, den Leiter des gleichnamigen Steinmetz- und Natursteinbetriebes in Breinig.

Sein Unternehmen hatte im Jahr 2006 insgesamt 28000 Euro in zwei Regenwasserzisternen mit einem Fassungsvermögen von 10000 Litern sowie Druckerhöhungspumpen und Rohrleitungen investiert, um den Wasserverbrauch nachhaltig zu senken und umweltschonender produzieren zu können. „Durch diese Maßnahme konnten wir die Recycling-Quote auf 95 Prozent steigern”, verdeutlichte Hackenbruch, „dadurch sparen wir jährlich Frisch- und Abwassergebühren in Höhe von circa 8000 Euro ein.”

Der Handwerksbetrieb hatte sich nach einer Beratung durch die Effizienz-Agentur NRW (EFA) - einer auf Initiative des NRW-Umweltministeriums gegründeten Agentur - für diesen Schritt entschieden. Zur Umsetzung wurden der Firma Hackenbruch zinsgünstige Darlehen aus einem Förderprogramm des NRW-Umweltministeriums und aus dem KfW-Umweltprogramm zur Verfügung gestellt.

Bild über erfolgreiche Arbeit

Um sich ein Bild über die erfolgreichen Umweltmaßnahmen zu machen, besuchte Eckhard Uhlenberg gemeinsam mit Landrat Carl Meulenbergh das Breiniger Unternehmen. „Wir wollen die Ökologie und die Ökonomie noch enger verzahnen. Die Firma Hackenbruch macht dies bereits vorbildlich, deshalb bin ich heute hier”, erklärte der Umweltminister und ließ sich anschließend vom Inhaber über das weitläufige Gelände führen.

Da die Bearbeitung von Naturstein sehr wasserintensiv ist, benötigt die Firma Hackenbruch zwischen 15 und 30 Kubikmetern Kühlwasser pro Tag. Die vorhandene Wasseraufbereitungsanlage lieferte jedoch nur 12 Kubikmeter und konnte die benötigten Kapazitäten nicht mehr stellen, so dass pro Jahr etwa 2700 Kubikmeter Frischwasser zugespeist werden mussten, wovon 99 Prozent in die Kühlwasserversorgung gingen. „Das erforderte nicht nur einen Mehraufwand für unsere Beschäftigten, sondern auch mehr Maschinenzeit und Energie”, verdeutlichte Hackenbruch, warum er sich vor drei Jahren für die neue Wasseraufbereitungsanlage entschieden hat.

Seit 1956 ist das Unternehmen in Breinig ansässig. Auf 2003 Quadratmetern Werks- und Produktionsfläche beschäftigt Frank Hackenbruch, der den Betrieb in zweiter Generation von seinem Vater Robert übernommen hat, 15 Mitarbeiter.

„Hackenbruch ist ein Vorbild auch für viele andere Branchen, beispielsweise aus dem Handwerks- oder Industriebereich”, erklärte Uhlenberg zum Abschluss seines Besuches.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert