Stolberg - „Not just Dancing“: Jungdarsteller überzeugen auf der Bühne

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„Not just Dancing“: Jungdarsteller überzeugen auf der Bühne

Von: dim
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Die Stolberger Jungdarsteller der Tanzschule „Not just Dancing“ haben mit dem Musical aus der Feder von Susanne Wieland das Publikum mitgerissen. Foto: F. Zeitz

Stolberg. Der tosende und lang anhaltende Applaus ist verdient gewesen, denn die jungen Akteure haben mit einem Musical aus der Feder von Susanne Wieland bei zwei Aufführungen das Publikum begeistert. Nach längerer Pause feierte die neue Inszenierung der Tanzschule „Not Just Dancing“ ihre Premiere und unter der Leitung von Susanne Wieland zeigten elf Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren ihre Talente in dem Comedy-Musical „Verbannt, verschwunden, verloren… ist das das Ende?“.

Über ein Jahr lang hatten die Nachwuchsdarsteller dafür geprobt und ernteten an beiden Aufführungstagen viel Beifall. Auch für die originelle Story des Stücks: General Heisinger hat Professor Peifer (Jan Schober) damit beauftragt, aus süßen Plüsch-Kuscheltieren böse Kampfbestien zu erschaffen, um diese im Krieg einzusetzen.

Der Auftrag wurde bewusst auf einer einsamen Militärinsel durchgeführt, da Professor Peifer nicht vorhersagen konnte, ob die Versuche beim ersten Mal gelingen würden. Doch statt blutrünstige Kämpfer schuf er harmlose Kreaturen, die aus je zwei Tierarten gekreuzt wurden. So entwickelten sich zum Beispiel ein Schneckenaffe (Justus Welter), ein Leopardenreh (Emelie Ehrlich), eine Giraffenmaus (Alina Tournay), ein Vogelfrosch (Felix Grümmer) oder ein Elefantenschmetterling (Jessica Andraschoniu).

Nachdem die „Tiere“ aus dem Labor flüchten konnten, beauftragte General Heisinger seine zwei Handlanger, die Agenten Sergej (Lara Breuer) und Svetlana (Kaltrina Maloku), mit dem Mord an Professor Peifer und seinen missratenen Kreaturen. Niemand dürfe je von diesem Kriegsprojekt erfahren. Svetlana, die mit überspitzter Jugendsprache im Publikum für viele Lacher sorgte, und Komplize Sergej machten sich zunächst gemeinsam auf die Suche nach den Tieren und dem Professor.

Die Geflohenen hatten sich derweil in zwei Gruppen auf der Insel zusammengetan und den Plan gefasst, einander zu finden. Was alle Beteiligten nicht wissen: Sie werden von Ex-Agentin Finja (Hanna Volkmer) beobachtet, die verwundet ist und schon länger auf der Insel zu sein scheint.

Als sich das arrogante Miezekätzchen Samira (Annika Hähn) von seinen Wegbegleitern trennt, weil sie ihrer Meinung nach zu kindisch sind, gelangt es in die Hände von Sergej, der sie als Geisel nimmt. In der Hoffnung, dass sich ihre Wegbegleiter auf die Suche nach ihr begeben, sperrt er sie ein. Parallel treffen die beiden geflohenen Gruppen aufeinander und es gelingt ihnen, Svetlana zu überwältigen und gefangen zu nehmen. Diese flüchtet jedoch, nachdem sie Professor Peifer charmant den Kopf verdrehen konnte...

Mit viel Liebe zum Detail zeigte Susanne Wieland, wie facettenreich sie ihr erstes selbst geschriebenes Musical gestaltete. Schnelle und mitreißende Choreographien, passend ausgewählte Hits aus den Charts sowie eine ansprechende Mischung aus klar charakterisierten Rollen und viel Humor rissen das Publikum mit. Ein besonderes Highlight war die Rolle des Krebshundes (Sam Kellen), der mit krabbenartigen Bewegungen und einem Echo am Ende jedes Satzes für lautes Gelächter sorgte.

Insgesamt haben alle Jungdarsteller gezeigt, dass sie zu einem tollen Team zusammengewachsen sind, viel gelernt und gearbeitet haben, und vor allem ihre Leidenschaft auf der Bühne ausleben. Und damit Stolberger Jugendliche auch in Zukunft die Zuschauer mit witzigen, energiegeladenen und kurzweiligen Musicals unterhalten können, lädt die Büsbacher Tanzschule „Not just Dancing“ am Samstag, 4. November, von 10 bis 12 Uhr zu einem Casting an den Büsbacher Berg 25 ein.

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