„Nordtangente” fürs Gewerbegebiet

Von: -jül-
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Stolberg. Einen erneuten Vorstoß zur Realisierung eines Anschlusses an die A4 für das Gewerbegebiet Camp Astrid fordert der CDU-Arbeitskreis Einzelhandel, Gewerbe, Stadtentwicklung und Verkehr.

Darüber hinaus möchte er einen Vorschlag zu einer „Nordtangente” geprüft wissen, den der Münsterbuscher Walter Braun skizzierte und der auf der Bürgerversammlung am Mittwochabend in der Grundschule Atsch (19 Uhr) angesprochen werden soll.

Braun schlägt vor, hinter der Brücke über den Gleisfächer des Hauptbahnhofs ins Camp einen Kreisverkehr in der Königin-Astrid-Straße anzulegen. Von dort aus könnte parallel zur Bahnlinie Aachen-Köln auf dem Gelände des ehemaligen Militärlagers, auf Eschweiler Stadtgebiet eine Straße gebaut werden, die in Richtung Osten bis zur Röher Straße, in Richtung Westen bis zur Würselener/Stolberger Straße (L23) an der Nirmer Brücke führt.

Sie könnte nach Vorstellungen von Braun und des CDU-Arbeitskreises den dritten Bauabschnitt der L238n durch die Indeauen entlasten, wenn nicht gar überflüssig machen. Sinn mache auch der Anschluss an die L23. Denn eine solche „Nordtangente” würde außerhalb aller Ortslagen verlaufen und eine direkte Verbindung zwischen Eschweiler, dem Gewerbegebiet und der Landesstraße zwischen Atsch und Verlautenheide ermöglichen und so die Engstelle Atsch Dreieck insbesondere vom Schwerlastverkehr entlasten.

Den Kernpunkt ihres Vorstoßes sehen Braun und der CDU-Arbeitskreis allerdings in der direkten Anbindung des Gewerbegebietes Camp Astrid an die A4, von dem sie sich eine deutliche Entlastung der Ortslagen Atsch, Münsterbusch und Büsbach, aber auch Röhe, Brand und Verlautenheide von Schwerlastverkehr versprechen. Optimal sei eine solche Anbindung auch für den Ausbau des Geländes um den Stolberger Hauptbahnhof als regionaler Güterumschlagsplatz und zur weiteren Gewerbeansiedlung.
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