Noch ein fast hundert Jahre altes Schätzchen

Von: dim
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Günter Roeger, Rolf Hansen und Joachim Krings (v.l.) vom Förderverein auf der ersten Etage der dritten historischen Säge, die bald ein Dach bekommen und in voller Größe zu sehen sein wird.

Stolberg-Zweifall. Das Museumssägewerk am Forsthaus Zweifall hat seine Pforten wieder bis Ende Oktober geöffnet, und Holzbearbeitungstechnik sowie die Geschichte des Holzgewerbes in Zweifall wird an den Samstagen von 14 bis 17 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 16 Uhr dokumentiert.

Zudem wird an jedem dritten Samstag im Monat mit der historischen Bandsäge und dem Sägegatter alte Technik faszinierend demonstriert. Alles wie gehabt, doch dieses Jahr wird ein besonderes für das Solchbachtal im „Walddorf“ Zweifall. Das Quartier hat mit der idyllischen Natur des Solchbachtals, der längsten Holzbank der Region, dem Insektenhotel und dem Museumssägewerk eine Menge zu bieten.

Und mit dem Waldlehrpfad, dessen 30-jähriges Bestehen am Sonntag, 29. Juni, von 11 bis etwa 17 Uhr gefeiert wird. Zu dem kleinen Fest werden unter anderem noch lebende Initiatoren des Lehrpfads und die rollende Waldschule erwartet. Auch der Förderverein des Museumssägewerks wird zu dem Jubeljahr 2014 einen Beitrag leisten.

„Von unserem historischen Sägegatter aus dem Jahr 1934 ist mehr als die Hälfte nicht zu sehen, da sie sich unter der Erde befindet“, erklärt Joachim Krings, 2. Vorsitzender des Vereins. „Daher haben wir eine dritte Säge angeschafft, die wir noch in diesem Jahr einweihen möchten.“ Das Sägegatter stammt aus dem Vorderallgäu und wurde im Jahre 1920 gebaut.

Es wird nicht in Betrieb genommen, sondern im Außenbereich gegenüber dem Museum zur Schau gestellt. „Auf zwei Etagen begehbar, sind dann Blicke auf die gesamte alte Mechanik möglich“, beschreibt Rolf Hansen vom Förderverein. So wird das Zweifaller Museumssägewerk bald um ein zweites Gebäude erweitert sein, das sowohl ebenerdig als auch im ersten Stock rundum die Sicht auf ein fast 100 Jahre altes Sägegatter bietet.

„Wir sind zuversichtlich, dass innerhalb der nächsten Wochen das Dach für die Säge errichtet wird. Eine Treppe zum oberen Teil wird folgen, wobei wir sehr auf die Sicherheit achten“, sagt Krings und betont, zum Jubiläum des Waldlehrpfads werde die dritte Säge konkrete Formen annehmen.

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