Nikolaus-Trial: Sportlich mit adventlicher Note

Von: Dirk Müller
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Raphael Crott beim Nikolaus-Trial. Foto: D. Müller

Stolberg-Gressenich. Sportlich mit adventlicher Note ist es beim Nikolaus-Trial auf dem Kalvarienberg zugegangen. „Heute bekommen alle Fahrer, Helfer und Punktrichter einen Weckmann, und das kulinarische Angebot ist um Glühwein und heiße Schokolade erweitert“, beschrieb es Bernd Kreutz, Geschäftsführer der ausrichtenden Motorrad-Sport-Interessengemeinschaft Gressenich (MSIG).

Seit gut zwei Jahrzehnten veranstaltet die MSIG den sportlichen Jahresausklang, leistete zu Beginn damit Pionierarbeit: „Das Nikolaus-Trial in Stolberg hatte früher ein Alleinstellungsmerkmal. Als wir noch konkurrenzlos waren, gab es dementsprechend auch sehr viele Teilnehmer“, erklärte Arno Jahn, Vorsitzender der MSIG. Mit zunehmendem Veranstaltungsangebot habe sich die Teilnehmerzahl in Gressenich relativiert.

Dennoch traten bei dieser Auflage des Nikolaus-Trials rund 40 Fahrer an, die aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Belgien und den Niederlanden den Weg nach Stolberg fanden. „Der Wettbewerb außerhalb der Saison ist just for fun, bietet den Fahrern aber die Gelegenheit zum Testen“, sagte Kreutz. Viele Fahrer würden in der kommenden Saison in einer höheren Klasse starten und könnten vorab schon einmal Erfahrungen in den Sektionen mit entsprechend anspruchsvolleren Schwierigkeitsgraden sammeln. „Außerdem haben einige sich zwischen den Saisons neue Trial-Motorräder zugelegt und können sich dann hier mit den Maschinen vertraut machen.“

Bester schlammiger Boden

Und bei diesem Nikolaus-Trial auch mit extrem schlammigem Untergrund, für den die Regenfälle an den Vortagen gesorgt hatten. „Das ist doch quasi das i-Tüpfelchen. Auf trockenem Boden kann ja jeder fahren“, meinte Jahn. Kreutz verwies allerdings darauf, dass die MSIG den Bedingungen im Vorfeld Rechnung getragen habe: „Die Sektionen bestehen aus technisch anspruchsvollen Prüfungen, die eher in der Ebene zu meistern und durchaus fahrbar sind. Aus Sicherheitsgründen haben wir auf steile Auf- und vor allem Abfahrten verzichtet.“

Sicherheit wird bei den Trials der MSIG ohnehin großgeschrieben, was man schon an den Helfern der Fahrer sehen konnte. Obwohl diese nicht selbst im Sattel standen, sondern die Fahrer verbal durch die Sektionen lotsten, trugen auch sie Helme. Auch wenn nicht um Meisterschaftspunkte gefahren wird, legten die Sportler der MSIG sich dennoch ins Zeug, wie die Ergebnisse der vier Wertungsrunden mit je sieben Sektionen zeigen: Drei Siege und gute Platzierungen konnten die MSIG-Fahrer für sich verbuchen.

Bei der Jugend gewann Philipp Emonts in der „Experten“-Klasse, bei den „Fortgeschrittenen“ siegte Pia Emonts, und Raphael Crott, der in der Saison noch bei den „Anfängern“ fuhr, belegte den dritten Platz. Philipp Wolf erreichte den fünften Rang bei den Neulingen, und auch die Ergebnisse der Erwachsenen sprechen für sich: Robert Emmerich siegte bei den Spezialisten, Rick Vleugels fuhr auf den vierten Platz, den auch Rolf Hamacher bei den Senioren belegte.

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