Stolberg - Neue Kita soll pünktlich in Betrieb gehen

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Neue Kita soll pünktlich in Betrieb gehen

Von: dim
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Noch ist die künftige Kita de
Noch ist die künftige Kita der „Caritas Lebenswelten” eine Baustelle, doch am 13. August sollen rund 50 Kinder die Einrichtung auf dem ehemaligen Hubschrauberlandeplatz am Krankenhaus bevölkern. Foto: D. Müller

Stolberg. Außen bestimmen Baumaterial und Gerüste die Szenerie, innen verlegen Arbeiter die Schläuche der Fußbodenheizung und bereiten die Elektroinstallation vor.

Das Gebäude der zukünftigen integrativen Kindertagesstätte am Obersteinfeld nimmt zusehends Gestalt an - und das muss es wohl auch, denn am 13. August kommen die Kinder zum ehemaligen Hubschrauberlandeplatz am Bethlehem-Gesundheitszentrum und wollen dort eine eingerichtete Kita vorfinden.

Richtige Arbeitshöhe wichtig

„Wir hatten einen milden Winter und überhaupt Glück mit dem Wetter, so dass die Baumaßnahme rechtzeitig abgeschlossen sein wird, sagt Marc Inderfurth, Geschäftsführer des Trägers Caritas Lebenswelten: „Pünktlich zu Beginn des Kita-Jahres werden wir hier den Betrieb aufnehmen”.

Mehr als 600 Quadratmeter stehen den Kleinen und dem 17-köpfigen Team um Birgit Thielen dann zur Verfügung. Platz, der auch benötigt wird, erklärt die Leiterin der Einrichtung: „Es wird vier Gruppen mit insgesamt 55 Plätzen geben. Davon stehen 14 Plätze für die Altersgruppe der Null- bis Zweijährigen und 12 integrative Plätze zur Verfügung, daher gibt es auch gesonderte Therapieräume.” Ziel sei es, Therapien auch in der Gruppe anzuwenden, meint Inderfurth: „Sie sollen ein Bestandteil des Alltags werden. So vermitteln wir allen Kindern automatisch, dass anders sein ganz normal ist und zum Leben dazugehört.” Ein Ansinnen, das auch Eltern von Regelkindern, also von Kindern ohne Förderbedarf, anspricht.

48 Kinder sind bereits angemeldet, und die Gründe, warum die Eltern das Risiko eingegangen sind, ihre Kinder an einer noch nicht fertigen Kita anzumelden, seien vielfältig, beschreibt Thielen: „Natürlich spielt der Bedarf eine Rolle ebenso wie die Wohnortnähe. Einige Eltern entscheiden sich bewusst für unsere inklusive Einrichtung”, und für viele sei es reizvoll, dabei zu sein, wenn etwas Neues entsteht. Sich von Beginn an einbringen und engagieren zu können sei für die Eltern attraktiv, erläutert Thielen. Hinzu komme die Aussicht auf eine modern ausgestattete Kita, welche den pädagogischen Ansprüchen besonders gerecht werde. Der helle geräumige Eingangsbereich bietet genügend Platz für Kinderwagen, es gibt eine Gemeinschaftsküche, und die großen Gruppenräume sind lichtdurchflutet mit direktem Zugang zum Außenbereich, in dem eine Spielebene entstehen wird.

Drei der Gruppenräume verfügen über einen angeschlossenen Differenzierungsraum, der vierte für die Gruppe unter drei Jahren weist zusätzlich noch einen Ruheraum auf. Alle Gruppenräume sind mit Sanitärbereichen ausgestattet, und erhalten ihre eigene Küchenzeile. „Bei der Planung der Gruppenküchen galt es, die richtige Arbeitshöhe zu finden. Niedrig ist gut für die Kinder, aber schlecht für die Rücken der Erzieher”, erklärt Thielen. Die gefundene Lösung des Problems ist einfach und effektiv: Die Arbeitshöhe der Gruppenküchen wird an die Größe der Erwachsenen angepasst sein, aber durchgängig mit einem ausziehbaren Podest versehen, auf dem die Kleinen einen sicheren Stand haben und so mitkochen können.
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