Neuanmeldungen: Realschule Mausbach jubelt über Trendwende

Von: kol
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Experiment gelungen: Die Realschule Mausbach hat nicht nur neue Naturwissenschaftsräume, sondern durch das Wagnis gebundener Ganztag auch neue Schüler gewonnen. Foto: K. Linden

Stolberg. Je weiter diese Woche fortgeschritten war, desto mehr hat sie sich gelöst, die Anspannung bei den Verantwortlichen der Realschule Mausbach.

Schon am Montag, dem ersten Tag des Anmeldezeitraums für das neue Schuljahr, hatte es gut ausgesehen, und der Trend setzte sich fort - aus der zarten Hoffnung wurde am Freitagnachmittag Gewissheit: Zwar sind die Zahlen der Schulen bei Anmeldeschluss nur vorläufig, aber an der Realschule Mausbach wird sie sich auf ungefähr 50 einpendeln, wie Charlotte Eßer auf Anfrage bestätigte.

Damit kann sich die Leiterin absolut zufrieden zeigen, waren es doch zum Vorjahreszeitpunkt nur 29, was für die Schule einen Besorgnis erregenden Einbruch bedeutete. Zeitweise musste man in Mausbach um die Zukunft der Schule bangen, doch diese Sorge scheint nun verflogen. „Ich glaube, dass wir auf dem richtigen Weg waren”, sagt Eßer, und meint die Entscheidung des Kollegiums, sich um die Förderung zum gebundenen Ganztag zu bewerben. „Wir sind der Meinung, dass das die Zukunft ist.”

Eine Zukunft, die von Eltern offensichtlich geschätzt wird: Viele haben laut Eßer bei der Anmeldung ganz speziell nach dem Ganztagskonzept gefragt.

Gespannt wie ein Flitzebogen haben die Verantwortlichen nicht nur in Mausbach, sondern auch an den anderen Schulen und in der Verwaltung auf die Zahlen gewartet. Gerade bei den Gymnasien war man gespannt, ob mangelnde Wahlfreiheit - beide Stolberger Gymnasien führen zum neuen Schuljahr ebenfalls den gebundenen Ganztag ein - vielleicht zu einem Abwandern von Schülern in die Nachbarkommunen führt.

Doch beide Schulen gaben am Freitag Entwarnung, ohne jedoch Zahlen zu nennen: Einen Einbruch nach unten hat weder das Goethe- noch das Ritzefeld-Gymnasium zu vermelden. Das Goethe konnte sogar zulegen.

Und auch die Realschule I, die sich bewusst gegen den gebundenen Ganztag entschieden hatte, hat keinen Grund zur Klage, im Gegenteil: Mit 106 Anmeldungen lag sie bereits eine Stunde vor Anmeldeschluss deutlich über der Vorjahreszahl (98).
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