Stolberg - Nächster Titel für starke Wasserballer

Nächster Titel für starke Wasserballer

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Die Zweite Wasserballmannschaft des SSV nach dem Bezirksligaendspiel (in Klammern die erzielten Tore): Untere Reihe v.l.: Stephan Schorn (4 Tore), Oliver Pontzen, Thomas Mertens (1), Mark Braun (3), Tim Klos. Mittlere Reihe v.l.: Frank Grümmer, Martin Seimann (1) Peter Grümmer, Ralf Schiffler (2), Richard Winter. Hintere Reihe v.l.: Christian Amelong, Jochen Drees (1), Hagü Amelong (Torwart); es fehlt Marco Bleidießel (2).

Stolberg. So erfolgreich wie nie schlossen die Wasserballer des Stolberger Schwimmvereins die Saison ab. Nach dem Mittelrheinmeistertitel der ersten Mannschaft schaffte auch die Zweitvertretung des SSV den ersten Platz in der Bezirksliga des Schwimmbezirks Aachen.

Im Endspiel setzten sich die Stolberger Wasserballer deutlich mit 14:7 Toren gegen die Zweite Mannschaft der Aachener Schwimmvereinigung durch. Die neu formierte dritte Mannschaft belegte in ihrer ersten Saison auf Anhieb einen so nicht erwarteten dritten Platz.

Wie schon in den Jahren zuvor bestritten die Zweitvertretungen aus Stolberg und Aachen das Bezirksliga-Endspiel. Nachdem die Stolberger in den letzten beiden Jahren leer ausgegangen waren, hatten sie sich für diese Saison einiges vorgenommen.

Die Vorrunden beendeten sie ungeschlagen nach elf Siegen und einem Unentschieden als Tabellenführer, konnten sich dann aber in den beiden Halbfinals gegen die eigene Dritte Mannschaft nur mit Mühe durchsetzen.

Das Endspiel selbst begann ausgeglichen. Das erste Viertel war geprägt durch ein gegenseitiges Abtasten und viele vergebene Torchancen. Dank einer besseren Abwehrarbeit lagen die Stolberger mit 4:2 Toren vorne.

Im zweiten Viertel wurden dann aber die Aachener regelrecht überrollt. Durch schön vorgetragene Angriffe, schnelles Konterspiel und schöne Centeraktionen konnten die Stolberger sechs Tore hintereinander erzielen. Zur Halbzeit stand es 10:3 für Stolberg und das Spiel war entschieden.

In der zweiten Hälfte waren die Aachener taktisch besser eingestellt, konnten allerdings nur Ergebniskosmetik betreiben. Mitte des letzten Viertels waren sie auf 11:7 herangekommen mussten dann aber noch drei Stolberger Tore am Schluss des Spiels hinnehmen.

Damit war der der alte Sieben-Tore-Vorsprung wieder hergestellt und die zweite Meisterschaft in dieser Saison für die Stolberger Wasserballer geschafft.

Junges Team sorgt für Furore

In der Saison sorgte auch die neu formierte dritte Mannschaft des SSV für Furore. Die zum größten Teil aus Jugendspielern bestehende Mannschaft beendete die Vorrunde nach sechs Siegen, vier Niederlagen und zwei Unentschieden als Vierte.

In den Halbfinals konnte die junge Mannschaft dann die Vereinskameraden der Zweitvertretung mächtig ärgern. Das erste Spiel verloren sie denkbar knapp mit 14:15 Toren, mussten sich dann im Rückspiel der größeren Erfahrung der Zweiten deutlich mit 11:18 geschlagen geben.

Das Spiel um den dritten Platz der Bezirksliga gegen Düren verlief ebenfalls ausgeglichen und endete unentschieden mit 10:10 Toren. Im anschließend erforderlichen Fünfmeterschießen konnten sich dann überraschend die jüngeren, unerfahrenen Spieler aus Stolberg durchsetzen, und erzielten damit einen vor der Saison so nicht zu erwartenden Erfolg.
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