Stolberg - Nach Unwetter: Hilfe für die Kollegen in Münster

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Nach Unwetter: Hilfe für die Kollegen in Münster

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Dieser Einsatztrupp der Stolberger Feuerwehr hilft den Kollegen in Münster aus, die die Folgen der Unwetter alleine nicht in den Griff bekommen. 24 Stunden dauert der Einsatz. Foto: Feuerwehr

Stolberg. Die Unwetter mit Stürmen und Regenfällen sorgten nicht nur in der Städteregion für Dauereinsatz: 15 Feuerwehrmänner der Feuerwehr Stolberg machten sich am späten Dienstagabend zu einem 24-stündigem Einsatz nach Münster auf.

Aufgrund der schweren Unwetter in und um Münster ist der Einsatz von überörtlichen Hilfskräften dringend erforderlich. Neben einem Löschfahrzeug besetzen die Stolberger Einsatzkräfte den Einsatzleitwagen der Städteregion Aachen. Die Stolberger Feuerwehr stellt neben anderen Kommunen Einsatzkräfte, Fahrzeuge und Material für den Zug 1 der Bereitschaft 1 der Bezirksregierung Köln. Diese Kräfte können schnell in andere Städte und Gebiete zur Schadensbekämpfung bei großen Einsatzlagen entsandt werden.

Von der Stolberger Feuerwache fuhren die Kräfte in den Bereitstellungsraum nach Weisweiler, von dem alle Kräfte der Bereitschaft 1 im Verband nach Münster aufbrachen. Dort hatten Unwetter zahlreiche Straßen unter Wasser gesetzt und Bäume umgeknickt.

Am Mittwoch wurde auch das Technische Hilfswerk Stolberg zur Ablösung des THW Eschweiler, das seit Tagen im Dauereinsatz war, nach den Unwettern in der letzten Nacht alarmiert. Die erste Bergungsgruppe wurde von der Feuerwehr Eschweiler eingesetzt, um mit schweren Elektrotauchpumpen Wasser aus den Teichen an der Gressenicher Mühle in Scherpenseel abzupumpen. Dadurch wurde in Zusammenarbeit mit den Kameraden der Eschweiler Wehr ein Dammbruch verhindert. Im Einsatz waren neun Helfer aus Stolberg mit zwei Gerätekraftwagen und drei Elektrotauchpumpen. Einsatzende war am späten Vormittag.

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