Museum in der Torburg beteiligt sich beim „Türen auf die Maus“

Von: Israa Hamadache
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Kinder können anpacken: Seife kam früher auch nicht aus dem Spender, sondern wurde aufwendig gepresst. Foto: I. Hamadache

Stolberg. Mit einer Reise in die Vergangenheit Stolbergs konnten konnten Kinder und Erwachsene die Herbstferien beginnen. Das Museum in der Torburg beteiligte sich an der WDR-Aktion „Türen auf die Maus“ und bot in diesem Rahmen Familien die Möglichkeit, das Museum kostenfrei zu besuchen.

Der bundesweit schon dreimal veranstaltete „Türöffner-Tag“ ist ein Tag, an dem für „Die Sendung mit der Maus“-Fans Türen geöffnet werden, hinter denen sich etwas Interessantes verbirgt.

Die Burg, als Wahrzeichen Stolbergs ist wohl jedem bekannt. Doch wie sieht es mit der Kenntnis über die Lebensführung der Menschen aus, die diese erbaut haben, sowie derer, welche die folgenden Jahrhunderte ihre Gewerkschaften in der Kupferstadt betrieben haben? Bei einer Führung durch die einzelnen Bereiche des Museums konnte man sehen, wie frühere Generationen geschmiedet, gedrechselt oder Kaffee geröstet haben. Es gab aber auch die Gelegenheit beim Seife pressen mal selbst Hand anzulegen.

Mit Blatt und Stift versehen, machten sich die Kinder auf den Weg, das Museum zu erforschen und lernten so spielerisch mit Hilfe eines Fragebogens die verschiedenen ausgestellten Arbeitsgebiete kennen.

Fasziniert wurde Erzählungen gelauscht, wie ein Schuhmacher sein Leder bearbeitete und was für Werkzeuge er dafür verwendete. Und woher kommt eigentlich der Name, des uns allen bekannten Bleistifts, und was hat das mit den Erzlagerstädten in der Region zu tun? Nicht nur die Erzeugnisse der Vergangenheit wurden vermittelt, sondern auch, was für eine Bedeutung diese für das Leben heute haben.

„Ich wusste gar nicht, dass es so aufwendig war, einen einzelnen Lederschuh herzustellen, vor allem als es noch kein elektrisches Licht gab“, staunt an dem Tag nicht nur die zwölfjährige Sarah.

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