Stolberg - Möglichst lange in eigenen vier Wänden leben

Möglichst lange in eigenen vier Wänden leben

Von: dim
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Rund 18000 Einwohner der Städteregion sind derzeit pflegebedürftig. Zirka 5000 davon werden stationär in Heimen betreut, ungefähr 13000 können weiter in den eigenen vier Wänden bleiben. Foto: dapd

Stolberg. „Der Anteil der Pflegebedürftigen in der Städteregion, die zu Hause gepflegt werden können, ist erfreulich hoch”, erklärte Stephan Löhmann vom Pflegestützpunkt NRW im Haus der Städteregion Aachen. Mit seiner Kollegin Yvonne Berg erstattete er dem Ausschuss für soziale Angelegenheiten, Kultur und Sport der Stadt Stolberg einen detaillierten Bericht.

Und zwar über die pflegerische Versorgung in der Städteregion Aachen.

Rund 18.000, also 3,15 Prozent, der etwa 570.000 Einwohner der Städteregion seien derzeit pflegebedürftig, erläuterte Löhmann eingangs. Zirka 5000 davon werden stationär in Heimen betreut, ungefähr 13.000 aber könnten weiterhin in den eigenen vier Wänden verbleiben, was für viele Menschen im Alter oder mit Behinderungen ein wichtiger Faktor zur Erhaltung der Lebensqualität sei.

Damit ein Drittel von ambulanten Pflegediensten und zwei Drittel von ihren Verwandten oder Bekannten zu Hause versorgt werden können, bedürfe es vielfältiger Unterstützung, sagte Berg.

Die drei Pflegestützpunkte in der Städteregion informieren über alle pflegerischen und sozialen Leistungen und beraten sowohl die Pflegebedürftigen als auch die Angehörigen kostenlos zu ambulanter wie stationärer Pflege kompetent und kostenlos: „Wir unterstützen bei Antragstellungen und der Suche nach passenden Hilfsangeboten, informieren über die Begutachtung sowie die Leistungen der Pflegeversicherung und beraten auch zu Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige”, führte Löhmann aus. Die Beratungen rund um das Thema Pflege können telefonisch, persönlich in einem der Pflegestützpunkte oder auch zu Hause bei den Pflegebedürftigen stattfinden.

Beratung auch zu Hause

Nicht selten müsse die Wohnung umgeplant und alten- oder behindertengerecht ausgestattet werden. Die Wohnberatung der Städteregion beantworte Fragen und helfe auch konkret bei der Umsetzung der jeweils notwendigen Maßnahmen: „Wir beraten individuell und neutral auch in der Wohnung des Pflegebedürftigen, zeigen Finanzierungsmöglichkeiten auf und unterstützen bei der Beantragung”, beschrieb Berg.

Der Pflegestützpunkt in Stolberg befindet sich im Haus der AOK, Frankentalstraße 16, Telefonnummer: 02402/104125.
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