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Mitmachen in Stolberg beim Burgen-Parcours

Von: -jül-
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Lichtspektakel, Theater, Historie: Für das Kulturfestival „Burgen-Parcours” der Städteregion findet morgen Abend auf der Stolberger Burg die erste Vorbesprechung statt. Alle Interessierten sind eingeladen. Foto: J. Lange

Stolberg. Riesig war der Andrang der Besucher, groß die Beteiligung der Stolberger und ihrer Vereine bei der „Erinnerungswerkstatt” auf der Burg im vergangenen Jahr. Das multimediale Kulturfestival mit Theater, Musik, Geschichten, Lichtspektakel, Ausstellungen und vielem mehr, bei dem Mythen, Historie und Legenden lebendig wurden, wurde zum Ereignis.

In diesem Sommer findet wieder ein solches Kulturfestival in der Städteregion Aachen statt. Nach den überaus positiven Erfahrungen mit dem im Juni 2009 gestarteten Pilotprojekt auf der Stolberger Burg (wir berichteten) und angesichts der erneuten finanzielle Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen ist in diesem Jahr die Ausdehnung des Konzeptes auf mehrere Burgen der Region möglich geworden. Im Rahmen eines „Burgen-Parcours 2010” sollen nun die städteregionalen Burgen in Alsdorf, Baesweiler, Herzogenrath und Stolberg in einem anderen, ungewöhnlichen Licht erstrahlen und von den Bürgern neu erlebt werden können.

Hierbei sollen auch wieder Vereine, Einrichtungen und Gruppen, die sich mit der Kultur- und Stadtgeschichte beschäftigen, einbezogen werden. Die Ergebnisse für das Event in Stolberg werden am Samstag, 3. Juli, auf der Burgpräsentiert.

Das erste Arbeitsgespräch zur Planung der Veranstaltung findet am Dienstag, 11. Mai, um 18 Uhr in der Burg Stolberg, 1.Etage (Kemenate”), statt. Jeder Interessierte ist eingeladen, mitzumachen. Mit von der Partie werden auch die bekannten Stolberger Musiker um Peter Sonntag und der Neue Chor sein, die eigens für das Festival eine Uraufführung komponieren. Und auch Maren Dubnik, deren temporäre Ausstellung am Samstag im Kulturzentrum Kuk der Städteregion in Monschau eröffnet wurde, wird auf der Burg im wahrsten Sinne des Wortes ihre spektakulären Fäden zu einem faszinierenden Kunstwerk spinnen. „Red Shoes” wird ihre Installation heißen, die sie eigens vor Ort und dieses Festival kreieren und den Rittersaal in ein leuchtend rot schimmerndes Fädengewirr tauchen wird.

Apropos Licht: Das wird auch in diesem Jahr wieder die Burg in einer mystisch-farbige Welt einhauchen, die ganz neue Seiten des Wahrzeichens sichtbar werden lässt, verrät Nina Mika-Helfmeier. Das wird wieder Aufgabe der „Rost Group” sein, die dafür eigens von der Europäischen Kulturhauptstadt „Ruhr 2010” in die Kupferstadt kommt.

Und auch Walking Acts, Vorleserungen, Erzählecken, Illuminationen, Führungen, und eine Performance historischer Brautpaare werden den Juli-Abend wieder zu einem ganz besonderen Erlebnis werden lassen.
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