Stolberg - MIT: Wirtschaftsförderung ist ernst zu nehmen

MIT: Wirtschaftsförderung ist ernst zu nehmen

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Stolberg. Die Mittelstandsvereinigung der CDU bestreitet, dass die Stadt eine Wirtschaftsförderung erst dann betreiben kann, wenn ein finanzieller Spielraum gegeben ist. Das sei Unsinn, stelle nicht die Wirklichkeit dar und lenke von der wahren Ursache ab.

„Wenn Gespräche und Verhandlungen unserem Bürgermeister liegen, dann weiß ich nicht, warum er bisher seine Potenziale nicht konsequent eingesetzt hat”, so Vorsitzender Martin Hennig. „Mit seiner Äuße-rung wird deutlich, dass die Wirtschaftsförderung bisher nur unter ferner liefen behandelt wurde, was letztendlich z. B. am Ergebnis von Camp Astrid zu sehen ist. Jetzt, wo der Koalitionsausschuss den Druck auf den Bürgermeister erhöht hat, wird dieser aktiv”, so Hennig.

Gerade in Zeiten der Finanzknappheit sei jede Betriebsansiedlung willkommen, aber jemand müsse sich auch darum kümmern. Dass sich der Verwaltungschef erst jetzt der Verantwortung bewusst werde, sei für die Mittelstandvereinigung nicht nachvollziehbar.

In Stolberg sind seit Jahrzehnten Weltfirmen angesiedelt, die Garanten für Gewerbesteuer seien. Es gelte alles zu tun, diese Firmen zu halten. Auch ein Besuch auf der Immobilienmesse der Expo Real in München werde nur mit guter Vorbereitung und ernsthaften Willen von Erfolg gekrönt sein.

„Die MIT weiß, wie wichtig es ist, einen guten Kontakt zu einem Kümmerer zu haben”, sagt Hennig. „Heutige Firmen wissen sehr wohl, wo sie sich niederlassen, da beeinflussen auch keine Weichfaktoren wie Hochglanzprospekte”, so Geschäftsführerin Waltraud Strang weiter. Unbürokratisches Handeln und schnelle Amtsabläufe können Stolbergs Merkmale werden, denn Alleinstellungsmerkmale helfen im Wettbewerb.

Die MIT begrüße, dass der Stolberger „Bürgermeister jetzt endlich die Wirtschaftsförderung ernst nimmt, zumal ihm das Tätigkeitsfeld angeblich auch richtig Spaß macht”.
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