Mit der Feuerwehr zum Eiscafe

Von: -jül-
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Stolberg-Büsbach. Feuer und Eis sind sich offensichtlich doch unter einen Hut zu bringen - zumindest am Büsbacher Markt.

Bei einem Ortstermin mit Vertretern von Ordnungsamt, Feuerwehr, Stadtentwicklung und Helmut Rombach als Betreiber der Eisdiele „steht für alle Beteiligten fest, dass die Feuerwehraufstellfläche auf dem Bürgersteig vor der Eisdiele Konrad-Adenauer-Straße 118/124 eingerichtet werden soll”, erklärt Fachbereichsleiter Walter Wahlen in seiner Vorlage für den am Donnerstag tagenden Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt. Auf diese Lösung hätten sich alle Beteiligte vor Ort nach Abwägung aller in Betracht kommenden Interessen und Möglichkeiten geeinigt.

Damit die Feuerwehr mit ihrer Drehleiter aber überhaupt auf den Bürgersteig fahren kann, um im Ernstfall Menschen aus den oberen Etagen des Mehrfamilienblocks bergen zu können, sei es erforderlich, die kleine Parktasche an der Ecke zur Einmündung der Bischofstraße hin sowie eine links daneben liegende Straßenverkehrsfläche in Anspruch zu nehmen - sprich zu sperren und als Feuerwehrzufahrt zu kennzeichnen.

„Nur hierdurch kann gewährleistet werden, dass der Feuerwehr die geforderte Mindestbreite von 3.50 Meter als Zufahrt zur Aufstellfläche für die Drehleiter auf dem Bürgersteig zur Verfügung steht”, so Wahlen weiter. Einen entsprechenden Beschluss soll nun der Ausschuss am Donnerstag fassen.

Der hatte auf zwei vorangegangenen Sitzungen die Forderung der Feuerwehr nach einem Sperrung von drei Pkw-Stellplätzen vor dem Gebäude rigoros abgelehnt und eine Prüfung des überbreiten Gehwegbereiches angeregt.

Ohnehin hatte die Forderung der Feuerwehr nach einer exklusiven Aufstellfläche für die Drehleiter für Aufregung in Büsbach gesorgt. Als das Eiscafé seine Außengastronomie ausgeweitet hatte, waren zuvor Testfahrten der Feuerwehr mit der Drehleiter durchgeführt worden. Dabei hatte es sich gezeigt, dass die Drehleiter durchaus von der Fahrbahn der Konrad-Adenauer-Straße aus alle Stockwerke des Wohnblocks erreichen konnte.

Allerdings hatte sich bei der Nachbereitung des Tests herausgestellt, dass dann im Extremfall wegen der Belastung keine Menschen zusätzlich zu einem Feuerwehrmann mit dem Rettungskorb hätten geborgen werden können.
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