Stolberg/Köln - Mit dem Fiesta „über Land“ zur Stolberger Burg

Mit dem Fiesta „über Land“ zur Stolberger Burg

Von: Berthold Strauch
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Ein Oldtimer und ein modernes Auto: Andreas Kirch (links) und Michael Krieger mit den Fiestas vor der Stolberger Burg. Nächste Woche zur Schlussetappe wird das Puzzle mit dem Konterfei von Henry Ford in Aachen vollendet. Foto: B. Strauch

Stolberg/Köln. Die Kölner Ford-Werke mit 17.300 Mitarbeitern sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für das gesamte Rheinland und weit darüber hinaus. Und ein kleines Stück dieses hellen Glanzes fiel am Mittwoch auch für die Kupferstadt ab.

Denn die Stolberger Burg war Mittags das Etappenziel einer „Staffelfahrt“ von der Automobil-Produktionsstätte im Stadtteil Niehl zum Ford Forschungszentrum Aachen. Anlass dieser Tour, die von Elisabeth Pohl, der Leiterin der internen Kommunikation bei Ford, entwickelt und vorbereitet wurde, ist der 150. Geburtstag des Konzerngründers Henry Ford am kommenden Dienstag, 30. Juli. Dann startet die siebte und letzte Etappe vom Stolberger Marktplatz zur Süsterfeldstraße in Aachen, wo Ford das einzige Forschungszentrum außerhalb des Konzernsitzes in den USA betreibt.

100 Kilometer mit Schleifen

Der besondere Clou dieser Staffelfahrt ist es, dass jeweils zwei ausgesuchte Ford-Mitarbeiter, die sich durch besondere Leistungen empfohlen haben, mit zwei sehr unterschiedlichen Fahrzeugen dieses Herstellers unterwegs sind. Ganz am Anfang der über knapp zwei Monate verteilten, mit einigen „Schleifen“ rund 100 Kilometer langen Reise von der Domstadt in die Kaiserstadt stand ein wahrlich altehrwürdiges „Schätzchen“ im Mittelpunkt: ein T-Modell, das Henry Ford erstmals in großer Serie auf einem von ihm entwickelten Fließband fertigen ließ.

Dieses Prunkstück von einem Klassikauto ist fast schon ein Jahrhundert alt, es ist 1914 gebaut worden. Der Gegenpart bei diesem Auftakt war ein moderner Ford F150, ein bei den Amerikanern besonders beliebter Pickup. Diese Tour „auf den Spuren der Geschichte“ führte zur Abtei Brauweiler in Pulheim. „Rheinische Industrielandschaften“, insbesondere im Braunkohletagebaugebiet, sorgten für weitere interessante Impressionen.

Die rund 16 Kilometer lange sechste Etappe „über Land“ startete am Morgen am Ziel der vorangegangenen, am Aussichtspunkt „Indemann“. An den Start in Richtung Stolberg gingen Michael Krieger und Andreas Kirch aus dem Rhein-Sieg-Kreis Bergheim, die bei Ford als Messtechniker und am Motorenprüfstand im Entwicklungszentrum in Köln-Merkenich arbeiten. Sie fuhren einen laubfroschgrünen Ford Fiesta der ersten Bauserie MK 1 aus dem Jahre 1978 und einen blauen Fiesta, der erst vor kurzem vom Band lief.

Beide tauschten auf dem Nos-talgietrip unterwegs die Fahrzeuge – auch im alte Erinnerungen an die Zeit aufzufrischen, als sie solch einen Oldtimer mal gefahren hatten. „Oftmals suchten sie den fünften Gang, den es damals noch nicht gab, und den rechten Außenspiegel, der seinerzeit ebenfalls fehlte“, erzählte Bruno Voerckel, der für die Ford-Mitarbeiterzeitschrift die Tour begleitete. Zudem wurde die Muskelkraft kräftiger als gewohnt in Anspruch genommen – weil auch die bequeme Servolenkung noch nicht Standard war.

Vom historischen Ambiente der Stolberger Burg als Ziel dieser Etappe zeigte sich Elisabeth Pohl, die in Köln lebt, sehr beeindruckt. Und auch vom Entgegenkommen der städtischen Tourismusexperten, die ohne Zögern die Zustimmung für ein kleines Event auf dem unteren Burghof gegeben hätten, war sie voll angetan. „Eine tolle Location“, schwärmte sie.

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