Stolberg - Ministrantenwallfahrt: „Kick off” für Rom

Ministrantenwallfahrt: „Kick off” für Rom

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Das Ziel der Wallfahrt: Der Petersdom in Rom. Auf dem Platz davor werden Stolberger Messdiener auf Tausende Mitgläubige aus ganz Europa treffen. Foto: imago stock&people

Stolberg. Auf eine Wallfahrt nach Rom begeben sich vom 1. bis 8. August Ministranten aus 18 europäischen Ländern. Unter den 50.000 Pilgern, die sich auf den Weg in die ewige Stadt machen, sind auch 825 Teilnehmer aus allen acht Bistumsregionen und insgesamt 47 Pfarren des Bistums Aachen.

Bei einem diözesanweiten Vortreffen in Aachen kamen kürzlich zahlreiche Wallfahrer zusammen. Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff hatte vor dem Start zu einem „Kick-Off” eingeladen. „Es ist wunderbar wie viele Teilnehmer heute nach Aachen gekommen sind, um sich auf die gemeinsame Fahrt einzustimmen”, betonte Projektreferent Gerhard Nellessen in seiner Begrüßung. Die Ministranten hätten so Gelegenheit, sich sowohl in ihrer Gruppe, als auch untereinander besser kennen zu lernen

Die Ministrantenwallfahrt ist eingebettet in einen internationalen Zusammenhang. Der Coetus Internationalis Ministrantium (CIM), der internationale Zusammenschluss der Ministranten, organisiert alle paar Jahre eine solche Pilgerfahrt aus ganz Europa nach Rom. In diesem Jahr feiert der CIM sein 50-jähriges Bestehen. „Bei der 10. Ministrantinnen- und Ministrantenwallfahrt des CIM werden neun Zehntel aller Teilnehmer - mit 45.000 so viele wie noch nie zuvor - aus 28 deutschen Diözesen anreisen. Das Bistum Aachen ist stolz, erstmals dabei zu sein”, betonte Nellessen. Die Aachener Delegation, unter ihr auch einige Stolberger Ministranten, nimmt unter anderem an einem gemeinsamen Gottesdienst, einer Papstaudienz und dem großen CIM-Kulturfest auf dem Petersplatz teil. „Das ganze Jahr leisten die Ministranten einen tollen Dienst in den Gemeinden. Die Fahrt ist gewissermaßen auch ein Dankeschön an sie”, betonte Nellessen.

Beim Gottesdienst im Aachener Dom stellten die beiden Weihbischöfe Karl Borsch und Johannes Bündgens die Bedeutung des Mottos „Aus der wahren Quelle trinken” heraus. Mit lebendiger Musik feiern die Pilger ihre „gemeinsame Quelle”, nämlich die Taufe. Dazu brachten sie aus allen acht Bistumsregionen frisches Wasser aus der Nette, dem Rhein, der Schwalmquelle, dem Gladbach, der Rur, der Ahrquelle, der Inde und den heißen Aachener Quellen mit.

„Die Taufe ist ein symbolischer Akt, der uns mit Gott verbindet. Dass diese Quelle nicht versiegt und als Beispiel dient, ist unser wichtigstes Anliegen”, sagte Borsch. Es sei wichtig, zum Beispiel in der Schule auf die Schwächen der anderen zu achten und zu helfen.

Nach dem Aussendungsgottesdienst, der die Brücke zur Wallfahrt spannte, kamen die Ministranten aus dem ganzen Bistum zu einem Grillfest im Innenhof der Domsingschule zusammen. „Der heutige Tag ist eine wichtige Station auf dem Weg nach Rom. Neue Kontakte entstehen und gute Gedanken werden ausgetauscht”, betonte Bischof Mussinghoff. Die Gespräche und Begegnungen der Ministranten dauerten bis in den späten Sommerabend an.

Infos gibt es bei Gerhard Nellessen, 0241/4790-132 und im Internet.
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